Zuger Nationalräte alle wiedergewählt – Linker Plan misslingt

Thomas Aeschi (SVP) erzielte von allen drei Zuger Nationalräten das beste Resultat. Auch die anderen beiden - Gerhard Pfister von der CVP und Bruno Pezzatti von der FDP - wurden wiedergewählt.
Thomas Aeschi (SVP) erzielte von allen drei Zuger Nationalräten das beste Resultat. Auch die anderen beiden - Gerhard Pfister von der CVP und Bruno Pezzatti von der FDP - wurden wiedergewählt. © KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Bei der Verteilung der drei Zuger Nationalratssitze bleibt alles beim Alten: Die Bisherigen sind wiedergewählt worden. Thomas Aeschi (SVP), Gerhard Pfister (CVP) und Bruno Pezzatti (FDP) werden auch die kommenden vier Jahre für Zug in der grossen Kammer sitzen.

Das beste Resultat erzielte Thomas Aeschi mit 17’034 Stimmen. Pfister holte 16’134 und Pezzatti 10’174 Stimmen. Die Zuger Vertretung im Nationalrat bleibt somit weitere vier Jahre komplett bürgerlich.

Verlierer des Tages ist die Zuger Linke, die ihren Sitz zurückholen wollte, den sie vor vier Jahren an die FDP verloren hatte. Die Alternative – die Grünen (ALG), die SP und die Piratenpartei hatten sich deshalb für diese Wahlen zu einem Zweckbündnis zusammengerauft.

Doch der Plan ging nicht auf: An der Verbindung von FDP und CVP kamen die Linken nicht vorbei – nicht zuletzt deshalb, weil in diesem Jahr auch noch die Grünliberalen im bürgerlichen Boot sassen.

Insgesamt stiegen für die drei Nationalratssitze 50 Kandidierende auf 17 Listen ins Rennen, deutlich mehr als vor vier Jahren.

(SDA)


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