Anzeige im Wachtelei-Bschiss

Bewusst den Konsumenten getäuscht: Viele Eier sind aus Käfighaltung (Symbolbild).
Bewusst den Konsumenten getäuscht: Viele Eier sind aus Käfighaltung (Symbolbild). © KEYSTONE/DOC-STOCK/th foto-werbung
Der Thurgauer Wachteleier-Skandal hat ein Nachspiel. Es ist Anzeige erstattet worden und die Staatsanwalt untersucht den Betrieb aus Hauptwil. 

Vor zwei Wochen berichtete der “Kassensturz”, dass der Hauptwiler Eierproduzent Martin Rusch Wachteleier aus Spanien als Bodenhaltungseier seines eigenen Betriebes verkauft hatte (wir berichteten). Der grösste Schweizer Wachteleierproduzent beliefert unter anderem Migros und Coop. Als Begründung gab Rusch an, dass die Nachfrage zu gross geworden sei.

Nun bestätigt die Thurgauer Staatsanwaltschaft gegenüber der “Thurgauer Zeitung“, dass gegen Rusch Anzeige erstattet worden sei. Die Strafverfolgungsbehörden untersuchen derzeit den Betrieb. Generalstaatsanwalt Hans-Ruedi Graf sagt zur Zeitung: “Bis zum Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.”

Eine weitere Anzeige droht dem Wachteleier-Produzenten von Seiten des Kantonalen Laboratoriums. Dieses überprüft derzeit die Vorwürfe.

(red.)


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