Cocktail-Preis: Alpenbitter schlägt Gin und Whisky

Von Lara Abderhalden
Auf der Webseite von Appenzeller Alpenbitter gibt es diverse Rezeptvorschläge wie den Appenzeller Sour.
Auf der Webseite von Appenzeller Alpenbitter gibt es diverse Rezeptvorschläge wie den Appenzeller Sour. © Appenzeller Alpenbitter
Appenzeller Alpenbitter statt Gin oder Whisky-Cocktails – der Kräuterschnaps ist nicht nur das neue In-Getränk in der Berliner Partyszene, es räumt auch an einer der wichtigsten Cocktail-Wettbewerbe in Deutschland in gleich drei Kategorien ab.

Wer hätte es gedacht: Ausgerechnet der Appenzeller Alpenbitter, den wir Schweizer am liebsten pur geniessen, räumt bei der wichtigsten markenübergreifenden Cocktailcompetition in Deutschland ab. Der Basler Barchef Martin Bornemann gewann mit seiner Appenzeller Alpenbitter-Kreation den Hauptpreis an der GSA Competition in Frankfurt am Main. Sowie den ersten Platz in den Kategorien «Limonaden & Filler» und «Likör & Wermut».

Martin Bornemann gewann mit dem Appenzeller Alpenbitter-Drink in gleich drei Kategorien. (Bild: pd)

Der Basler Martin Bornemann gewann mit dem Appenzeller Alpenbitter-Drink in gleich drei Kategorien. (Bild: PD)

Sein Getränke heisst «Arueum». Es besteht aus Appenzeller Alpenbitter, Kirschwasser, Falernum, Zitrone und Tonic und setzte sich gegen 170 Konkurrenten durch. Nicht nur die Aromen überzeugten die Jury, sondern auch die Verwendbarkeit und die Geschichte.

«Wir sind ihn pur gewöhnt»

«Es ist der erste Drink, der in allen drei Kategorien gewinnt», sagt Stefan Mägli, Geschäftsführer von Appenzeller Alpenbitter. «Wir sind natürlich mega stolz. Einerseits freut es uns für Martin, andererseits ist es nicht selbstverständlich, dass man mit einem traditionellen Produkt, einen solchen Preis gewinnen kann.»

Denn auch Stefan Mägli ist sich bewusst: «Hier in der Schweiz ist man sich gewöhnt, den Appenzeller pur oder mit Eiswürfeln zu trinken.» Cocktails seien hierzulande eher ungewöhnlich. Dennoch kommt der Sieg in Deutschland für Mägli nicht unerwartet: «In Deutschland ist der Appenzeller vor allem als Longdrink in die Barszene eingedrungen. Auch in der Schweiz gibt es in gehobenen Bars mittlerweile Alternativen, wie der Appenzeller verwendet werden kann.»

Drink noch nicht probiert

Die Mentalität in Deutschland und der Schweiz sei eine andere. Hier werde der Appenzeller immer noch am liebsten in einer geselligen Runde pur getrunken. In Berlin sei das Mixen ein Handwerk, das sehr hoch gehalten wird.

«Ich persönlich trinke den Appenzeller am liebsten pur und ohne Eis», sagt Stefan Mägli. Und so gehe es auch der Mehrheit der Konsumenten. Dennoch findet es der Geschäftsführer spannend, auch andere Drinks auszuprobieren. «Den Drink von Martin Bornemann werde ich sicher noch probieren.»

«Red Bull oder Cola gehen gar nicht»

Was dem Alpenbitter-Chef aber niemals unter die Nase kommt, sind Mischgetränke wie Energiedrinks oder sonstige starke Geschmacksträger: «Der Drink muss in gewisser Harmonie sein mit den Zutaten. Man kann nicht einfach Cola oder Energiedrinks hinein schütten. Das täte mir sehr weh und wäre schade.» Den Appenzeller müsse man schmecken, sonst könne man gerade so gut, einen anderen Schnaps nehmen.

Als Preis darf der Barchef Martin Bornemann übrigens jetzt zur Athens Bar Show und er bekommt einen hochwertigen Bar Bag obendrauf. Appenzeller Alpenbitter wird als Partner der Competition am Bar Convent Berlin und im Mixology BCB Booklet vorgestellt.

Und hier das ganze Rezept zum besten Drink Deutschlands:

AUREUM
von Martin Bornemann

4 cl Appenzeller Alpenbitter
2 cl The Seventh Sense Falernum
2 cl Humbel Kirsch XK
2 cl frischer Zitronensaft
7 cl Swiss Mountain Spring Dry Tonic

ZUBEREITUNG
Alle Zutaten außer dem Tonic auf Eis schütteln. In ein halb mit Eiswürfeln gefülltes Highballglas doppelt abseihen, das Tonic aufgießen, umrühren und mit Eiswürfeln auffüllen. Glasrand mit der Minze parfümieren und diese mit ins Glas geben.

Weitere Rezeptvorschläge mit Apppenzeller gibt es übrigens hier.

(abl)

 


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