Vermisster Thurgauer noch nicht gefunden

Die Suche nach dem vermissten Bergsteiger konnte noch nicht fortgesetzt werden.
Die Suche nach dem vermissten Bergsteiger konnte noch nicht fortgesetzt werden. © Keystone/Alessandro Della Bella
Der junge Thurgauer, der seit November letzten Jahres im Säntisgebiet vermisst wird, konnte noch nicht geborgen werden. Die Schneedecke macht eine systematische Bodensuche derzeit noch unmöglich.

Der Bergsportler machte sich damals an einem Samstagmorgen früh auf eine Tour im Säntisgebiet auf. Als er am Sonntagabend nicht zurückkehrte, alarmierte sein Bruder die Kantonspolizei Thurgau. Ausserdem fragten Freunde und Verwandte in den sozialen Medien nach seinem Verbleib.

Suche unterbrochen

Das Wetter war schlecht und die Lawinengefahr gross, was es den Rettungskräften schwer machte, nach dem jungen Mann zu suchen. Nach einigen Tagen intensiver Suche mit Helikoptern, Lawinensuchhunden und Drohnen stellten die Rettungskräfte die Suche schliesslich ein, da alle technischen und taktischen Hilfsmittel ausgeschöpft waren.

Die Polizeikorps aus Appenzell Innerrhoden und dem Thurgau teilten damals mit, die Suche könne erst fortgesetzt werden, wenn sich die Situation im Alpstein verbessert habe, sprich vermutlich erst im Frühsommer.

Säntisbahn ist sensibilisiert

Jetzt sei es noch zu früh dafür, sagt Mario Christen, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Anfrage von FM1Today. «Wir warten mit einer systematischen Bodensuche, bis die Schneeschmelze eingesetzt hat. Aktuell verhindert die Schneedecke eine gezielte Suche», sagt Christen.

Allerdings, so Christen, sei das Personal der Säntisbahn darauf sensibilisiert, die Augen offen zu halten und, sollten sie den jungen Mann entdecken, eine Meldung zu machen. «Wenn der Helikopter der Kapo Zürich im Aufrag des Heliverbundes Appenzell-St.Gallen unterwegs ist, absolviert er seine Trainingsflüge derzeit im Säntisgebiet. Wenn sie etwas sehen, wissen wir es gleich», sagt Christen.

(sro)


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