20 St.Galler Whatsapp-Warner gebüsst

Auf Social Media vor Verkehrskontrollen zu warnen, kann teuer werden. (Symbolbild)
Auf Social Media vor Verkehrskontrollen zu warnen, kann teuer werden. (Symbolbild) © Thurgauer Zeitung/Reto Martin
Sie müssen eine saftige Busse und Verfahrenskosten in der Höhe von bis zu 759 Franken bezahlen: Im Kanton St.Gallen erhielten im Februar 20 Personen einen Strafbefehl, weil sie einander in Whatsapp-Gruppen auf Radarkontrollen aufmerksam gemacht hatten.

Dass einem bald einmal eine Strafe winkt, wenn man sich beispielsweise in der Facebook-Gruppe «Rennleitung SG» über Blitzer austauscht, ist nichts Neues. Nun hat die St.Galler Staatsanwaltschaft Strafbefehle gegen 20 Whatsapp-User erlassen: Sie hatten in den Gruppen «Verkehrsmeldungen» (über 180 Mitglieder) und «Bitch please» (über 250 Mitglieder) vor Radarkontrollen gewarnt. Wie tagblatt.ch berichtet, seien die Strafbefehle aus dem Februar inzwischen rechtskräftig. Die Bussen bewegen sich laut der Zeitung zwischen 200 und 400 Franken, zusammen mit den Verfahrenskosten müssten die Warner bis zu 759 Franken bezahlen.

Die meisten Verurteilten leben im Linthgebiet. Auch Liechtensteiner wurden gebüsst. Ein Strafbefehl betraf einen St.Galler, der einen Hinweis in der eingangs erwähnten Facebook-Gruppe «Rennleitung SG» (über 31’000 Mitglieder) gepostet hatte.

Im Artikel auf tagblatt.ch liest du, ab welcher Gruppengrösse dich eine Radarwarnung teuer zu stehen kommen könnte.

(red.)


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