Avers wegen Felssturz abgeschnitten

Immer wieder kommt es wegen viel Regen zu Felsstürzen. So auch hier im Engadin am 16. März. (Archivbild)
Immer wieder kommt es wegen viel Regen zu Felsstürzen. So auch hier im Engadin am 16. März. (Archivbild) © Kapo GR
Grosse Felsbrocken liegen auf der Strasse nach Avers. Nun bleibt die Strasse vorerst nicht passierbar – die Bewohner müssen zu Hause ausharren.

«Das ist aber kein Grund zur Panik, die Strasse sollte morgen Dienstag wieder befahrbar sein», sagt Roman Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, gegenüber FM1Today. Am Montagnachmittag gegen 13.45 Uhr war bei der Polizei die Meldung des eher kleineren Felssturzes eingegangen. Die Strasse zwischen Innerferrera und Cresta ist seitdem nicht befahrbar, berichtet die «Südostschweiz», abgeschlossen von der Aussenwelt sind die Dörfer Cresta und Avers.

«Kein Grund zur Panik»

Im Verlaufe des Montagnachmittags wurde bereits daran gearbeitet, dass die Strasse wieder frei wird, allerdings sind die Aufräumarbeiten nicht abgeschlossen. «Nach jetzigem Kenntnisstand bleibt die Strasse nach Avers deshalb bis Dienstagnachmittag zu», sagt Rüegg. Voraussichtlich ist die Strasse um 14 Uhr wieder passierbar.

Weitere Massnahmen seien, auch mit Blick auf die positiven Wetterprognosen, nicht geplant. «Es gibt keinen Grund zur Panik, die Bewohner bleiben über Nacht in ihren Häusern», sagt Rüegg. Da damit gerechnet werden kann, dass die Strasse in kurzer Zeit wieder befahrbar ist, sind keine Massnahmen wie Helikopterflüge oder Evakuierungen geplant.

Einwohner nehmen es gelassen

Nicht nur die Kantonspolizei Graubünden, sondern auch die Einwohner im Averstal nehmen die Situation gelassen. Es seien nur wenige Personen betroffen, welche über Nacht in ihren Häusern bleiben müssen, sagt der Präsident der Gemeinde Avers, Kurt Patzen, zur «Südostschweiz». Man sei es sich vom Winter gewohnt, dass die Strasse ab und zu nicht befahrbar ist.

Steinschlag auch bei Zermatt

Auch im Wallis kam es nach den starken Regenfällen zu einem Steinschlag. Die Strecke zwischen St.Niklaus und Zermatt ist deshalb für Bahn und Auto nicht passierbar, Strasse und Schiene sind gesperrt, wie der «Blick» berichtet.

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(enf)


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