Weltkriegsbombe in Frankfurt am Main entschärft

In der Nähe der Europäischen Zentralbank in Frankfurt wollen Experten am Sonntag eine Weltkriegsbombe entschärfen. Dafür müssen tausende Menschen ihre Häuser verlassen.
In der Nähe der Europäischen Zentralbank in Frankfurt wollen Experten am Sonntag eine Weltkriegsbombe entschärfen. Dafür müssen tausende Menschen ihre Häuser verlassen. © KEYSTONE/AP/MICHAEL PROBST
In Frankfurt am Main ist am Sonntag eine 500-Kilo-Weltkriegsbombe entschärft worden. Das teilten Polizei und Feuerwehr im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Bewohner des Stadtteils Ostend dürften nun wieder in ihre Häuser zurück, twitterte die Polizei.

Bereits am frühen Morgen hatten rund 16’500 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch der öffentliche Nahverkehr in dem betroffenen Gebiet im Ostend wurde eingestellt, ausserdem blieb der Zoo geschlossen. Von den Sperrungen betroffen waren zudem die Europäische Zentralbank und die Osthafenbrücke.

Polizisten kontrollierten, ob die Bewohner auch tatsächlich wie angeordnet ihre Wohnungen bis 8 Uhr am Sonntag verlassen hatten und auch keine anderen Menschen in der Sperrzone unterwegs waren. Dazu klingelten Beamte in den betroffenen Häusern, ein Polizeihelikopter überflog das Gebiet.

Nach der erfolgreichen Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst wurden die Absperrungen und Evakuierungsbereiche aufgehoben, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Mobilitätseingeschränkten Menschen werde nun geholfen zurückzukehren. Es wurde erwartet, dass die Rettungsdienste und Katastrophenschutzeinheiten noch «bis in den späten Abend hinein» im Einsatz sein würden.

(SDA)


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