Das «Kaff» hat gekündigt

Das KAFF in Frauenfeld ist auf der Suche nach einer neuen Lokalität.
Das KAFF in Frauenfeld ist auf der Suche nach einer neuen Lokalität. © Tagblatt/Andrea Stalder
Das Kulturlokal «Kaff» in Frauenfeld hat den Mietvertrag gekündigt, weil es unter den gegebenen Bedingungen schwer war, den Kulturbetrieb finanziell nachhaltig zu führen. Nun werden neue Lösungen gesucht.

Das Kulturlokal «Kaff» (Kulturarbeit für Frauenfeld) ist seit rund 14 Jahren ein Raum für Austausch, Kultur und Bildung. An der Grabenstrasse 57 treffen sich junge Menschen zu Konzerten, Lesungen und Poetry Slams. Der Verein «projektKAFF» hat nun aber den bestehenden Mietvertrag per Ende April nächsten Jahres gekündigt. Zudem steht ein Eigentümerwechsel bevor.

Über neue Konditionen verhandeln

Noch ist nicht klar, ob der Verein das Lokal wirklich verlässt. «Eventuell kann der Verein mit dem neuem Vermieter Konditionen aushandeln, welche ein Weiterbestehen des Kulturlokals am bisherigen Standort möglich machen würden», schreibt David Nägeli vom Vorstand des Vereins.

Gleichzeitig prüft der Vorstand alternative Lokale in Frauenfeld, die sich für einen nichtkommerziellen, alternativen und ehrenamtlichen Kulturbetrieb eignen könnten. Mögliche Entscheidungen betreffend Lokalfrage werden beim «Kaff» basisdemokratisch getroffen. Alle Vereinsmitglieder sowie ehrenamtliche Mitarbeitern werden mit einbezogen.

Offene Türen für Interessierte

Natürlich freut sich das «Kaff» über Hinweise zu potentiell geeigneten Lokalitäten. «Sympathisantinnen und Sympathisanten sind gerne dazu eingeladen, dem «Kaff» bei der kommenden Frage unter die Arme zu greifen», so Nägeli.

Das «Kaff» steht interessierten jungen Menschen, die gerne Kulturarbeit in und für Frauenfeld leisten möchten, weiterhin offen.

(red.)


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