Der Baumwipfelpfad sucht Helfer

Von Fabienne Engbers
Der Baumwipfelpfad wird am 10. Mai eröffnet.
Der Baumwipfelpfad wird am 10. Mai eröffnet. © FM1Today/Fabienne Engbers
Heute Donnerstag öffnet der erste Baumwipfelpfad der Schweiz. Bereits vorab lockte er Touristen an, die sich den geschlungenen Weg durch die Bäume genauer ansahen. Nun kann man den Pfad auch von oben besichtigen.

«Der Pfad ist fertig, hier wären wir startklar», sagte Marion Felber, Geschäftsleiterin des Baumwipfelpfades im April. Das sahen auch die neugierigen Besucher, die schon damals auf den Hügel bei Mogelsberg fuhren, um den Pfad genauer zu betrachten. Bei unserem Besuch im Baumwipfelpfad spricht uns ein deutsch sprechendes Paar aus England an. «Das ist fantastisch! Ist es schon fertig?», fragt der ältere Herr. Jetzt ist es soweit: der Baumwipfelpfad eröffnet an Auffahrt. Die Erbauer rechnen mit vielen Besuchern.

Feinschliff in den letzten Wochen

Im Wald rund um den Baumwipfelpfad waren in den letzten Wochen viele fleissige Helfer am Werk. Feuerstellen zum Bräteln, das Verkaufshäuschen und Erlebnisstationen auf dem Pfad sind entstanden. Mit der Inbetriebnahme werde sich dann zeigen, ob auch alle Abläufe funktionieren, oder ob hier und da noch Anpassungen vorgenommen werden müssen. «Ich freue mich darauf, wenn der Pfad endlich mit Leben gefüllt wird», sagt Marion Felber.

Der Pfad lebt von Freiwilligenarbeit

Der Baumwipfelpfad soll vor allem durch freiwillige Helfer betreut werden. «Dafür suchen wir Leute, die sich an diesem wunderschönen Arbeitsplatz engagieren», sagt Marion Felber. Ehrenamtliche Arbeiter sollen die Umgebung pflegen, die Feuerstellen sauber und den Pfad in Schuss halten. «Viele haben sich schon gemeldet, wir halten aber weiter nach helfenden Händen Ausschau.»

Bereits bei den Bauarbeiten konnte der Baumwipfelpfad auf viel Freiwilligenarbeit zählen. «Es ist toll zu spüren, wie viele Leute sich für das Projekt interessieren. Während der Bauarbeiten haben die St.Galler Kantonalbank und der Rotary Club aus der Region geholfen, Stämme zu entrinden und Bäume zu pflanzen», sagt Marion Felber. So wächst die «Baumwipfel-Community» von Woche zu Woche. «Die Freiwilligen werden mit Gratiseintritten belohnt und in unsere <Wipfelfamilie> aufgenommen.»

Man muss nicht unbedingt auf den Pfad

Der Pfad kann nun begangen werden, heute findet ein grosses Fest zu seiner Einweihung statt. Wer schwindelfrei ist, dem dürfte vor allem die Aussichtsplattform gefallen. «Direkt darunter fällt der Hang ab. Mit einem Glasfenster, das in den Boden eingelassen wird, kann man dann die Bäume von oben herab betrachten», sagt Felber.

Auch vom Boden aus ist der Baumwipfelpfad beeindruckend. (Bild: FM1Today/Fabienne Engbers)

Wer nicht ganz so schwindelfrei ist, kann den Pfad auch vom Boden aus bestaunen. «Es war schon vorher eine Finnenbahn hier, diese ist wieder aufgebaut.» Wer Höhenangst hat oder mit dem Hund unterwegs ist, kann einen Spaziergang unter dem Pfad hindurch unternehmen.

Weitere Infos zum Wipfelpfad findest du hier.

TVO hat den Baumwipfelpfad bereits im September besucht, als sich der Pfad noch im Bau befand:


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