Federer mit Startsieg nach Extrarunde

Roger Federer bekundete zum Auftakt in sein 21. Grand-Slam-Turnier etwas Probleme.
Roger Federer bekundete zum Auftakt in sein 21. Grand-Slam-Turnier etwas Probleme. © Keystone/AP/Ben Curtis
Roger Federer startet mit einem Viersatzsieg gegen den Südafrikaner Lloyd Harris in das Wimbledon-Turnier. Der achtfache Turniersieger setzt sich nach einem harzigen Start 3:6, 6:1, 6:2, 6:2 durch.

Eine gute halbe Stunde spielte der 22-jährige Aussenseiter aus Kapstadt gross auf. Während Federer zum Auftakt in sein 21. Wimbledon-Turnier Mühe bekundete, den Rhythmus zu finden, trat Harris unbeschwert auf und entschied den ersten Satz verdient zu seinen Gunsten. Dies war Federer in der Startrunde in Wimbledon letztmals 2010 widerfahren.

Danach übernahm Federer aber das Zepter. Während der 20-fache Major-Sieger sein Niveau steigerte, baute Harris ab. Zudem hatte der Südafrikaner ab Ende des dritten Durchgangs mit Beschwerden am linken Unterschenkel zu kämpfen.

Er habe sich zu Beginn etwas frostig gefühlt, sagte Federer unmittelbar nach der Partie. «Es brauchte einen grossen Effort von meiner Seite, um zu gewinnen.» Eineinhalb Sätze lang habe Harris ihm das Leben schwer gemacht. «Das Break zum 3:1 im zweiten Satz war enorm wichtig.» Nach knapp zwei Stunden verwertete Federer seinen ersten Matchball mit einem Ass.

In der 2. Runde trifft Federer am Donnerstag auf den Sieger des Duells zwischen Noah Rubin (USA) und Jay Clarke (GBR). Gegen Clarke (ATP 169) hat Federer noch nie gespielt, das einzige Duell mit Rubin (ATP 182) entschied er am Australian Open 2017 klar für sich.

(SDA)


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