Mit Tageslicht den Unort verhindern

So könnte die Unterführung zwischen Kreuzbleiche und Lokremise aussehen. Mit Tageslicht soll eine angenehme Atmosphäre geschaffen werden.
So könnte die Unterführung zwischen Kreuzbleiche und Lokremise aussehen. Mit Tageslicht soll eine angenehme Atmosphäre geschaffen werden. © Heliobus AG
Die Stadt St.Gallen will eine Unterführung zwischen der Lokremise und der Reithalle in der Kreuzbleiche bauen. Das Projekt gilt als umstritten. Neue Visualisierungen zeigen nun, wie die Unterführung aussehen könnte.

Unterführungen gelten als Unorte – zu dunkel, zu unsicher und gerade nachts unbeliebt. Daher seien in der St.Galler Bevölkerungen viele Vorbehalte zu spüren, gegenüber dem Tunnel, den die Stadt St.Gallen zwischen der Lokremise und der Kreuzbleiche bauen will, wie das Tagblatt schreibt.

Unterführung wäre sicherer

Mit der Unterführung will die Stadt den Langsamverkehr von der St.Leonhardstrasse zwischen der Kreuzbleiche und Lokremise unter die Erde verlegen. Vier Mal müssen Fussgänger und Velofahrer dort die Strasse überqueren – der neue Tunnel wäre viel sicherer, heisst es bei der Stadt.

Nun sind im Internet Visualisierungen aufgetaucht, wie die Unterführung aussehen könnte. Diese stammen von der auf Tageslichtkonzepte spezialisierte Firma Heliobus aus St.Gallen. Die Firma prüft offenbar, wie man verhindern könnte, dass die geplante Unterführung zum Unort wird.

Tageslicht im Tunnel

Die Idee ist, mit Oberlichtern Tageslicht in den Tunnel zu bringen. Dies solle die Atmosphäre verbessern. Wie der Homepage von Heliobus zu entnehmen ist, wurde die Firma von der Stadt St.Gallen als Expertin hinzugezogen.

Gegenüber den Tagblatt will sich die Stadt dazu aber nicht äussern. Die zuständige Stadträtin Maria Pappa bestätigt lediglich, dass das Unterführungsprojekt weiter in Prüfung stehe. Noch seien aber keine Entscheide gefallen.

(red.)


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