Neff und Podladtchikov wegen Insta-Posts gerügt

Jolanda Neff und Iouri Podladtchikov haben unlautere Werbung gemacht. (Archivbilder)
Jolanda Neff und Iouri Podladtchikov haben unlautere Werbung gemacht. (Archivbilder) © Keystone
Als erste Schweizer Influencer überhaupt sind die Thaler Mountainbikerin Jolanda Neff (26) und der Zürcher Snowboarder Iouri Podladtchikov (30) wegen Instagram-Posts gerügt worden.

Jolanda Neff und Iouri Podladtchikov haben auf Instagram in je einem Posting unlauter geworben: Die Lauterkeitskommission hat zwei Beschwerden der Stiftung für Konsumentenschutz gutgeheissen, wie SRF berichtet. Das ist in der Schweiz eine Premiere. «Indem die Lauterkeitskommission unsere Beschwerden gutheisst, schafft sie für Influencer Klarheit», sagt Sara Stalder, Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, gegenüber SRF.

Die Ostschweizerin Jolanda Neff hat auf Instagram 265’000 Abonnenten, bei Iouri Podladtchikov sind es 43’000. Letzterer hatte vor gut vier Monaten ein Foto von sich im Eingang eines Sportgeschäfts gepostet, ohne das Bild als «bezahlte Werbung» zu deklarieren. Neff warb für Kreditkarten, ohne ihre kommerziellen Absichten auszuweisen. Die Managerin der Mountainbikerin schreibt dem SRF, dass Neff den Entscheid akzeptiere und froh sei, «dass dies nun abgeschlossen ist». Hängig sind zwei Beschwerden gegen Tennisstar Roger Federer (37) und Ex-Miss-Schweiz-Kandidatin Xenia Tchoumitcheva (31).

In Deutschland ist es bereits zu mehreren Prozessen aufgrund mutmasslicher Schleichwerbung auf Social Media gekommen. So mussten kürzlich Fitnessbloggerin Pamela Reif (23) und Moderatorin Cathy Hummels (31) vor Gericht antraben. Wie die Rechtslage in der Schweiz aussieht, erfährst du im Artikel aus unserem Archiv.

(red.)


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