Schwanden GL

Anwohner dürfen nach Erdrutsch bis Ende Jahr nicht in Häuser zurück

24.12.2023, 17:00 Uhr
· Online seit 24.12.2023, 12:57 Uhr
In Schwanden kam es wegen intensiven Niederschlägen erneut zu Murgängen. Mehrere hundert Kubikmeter Schlamm erreichten am Freitagmorgen ein Wohnquartier. 30 Personen wurden in Sicherheit gebracht und dürfen jetzt bis Ende Jahr nicht mehr in ihre Häuser zurück.

Quelle: TeleZüri / Oliver Spieser / CH Media Video Unit / Silja Hänggi / Video vom 23. Dezember 2023

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Die rund 30 nach dem neuerlichen Erdrutsch in Schwanden Evakuierten können wohl bis zum Ende des Jahres nicht in ihre Häuser zurückkehren. Man wisse aber noch nicht genau, wann genau sie zurückkehren könnten, sagte Stabschef Hanspeter Speich gegenüber SRF.

«Wir prüfen momentan einen Notzugang in die zwei Gebäude», erklärte Speich am Sonntag weiter. Am Nachmittag bekämen die Behörden Informationen, wie lange die Umsetzung eines Notzugangs dauern würde.

So sieht es in Schwanden am Weihnachtswochenende nach dem erneuten Erdrutsch aus:

Fünf Personen, die sich am vergangenen Samstag einer Evakuierung verweigerten, hätten das Gebiet unterdessen verlassen, hiess es weiter. Die Situation sei nicht einfach für die Evakuierten, besonders jetzt über die Feiertage, so Speich. Sie seien sicher angespannt, aber sie merkten, dass sie von den Behörden unterstützt werden.

Nach wie vor drohen 60'000 Kubikmeter Material in die Tiefe zu rutschen - doppelt so viel wie Ende August in der neben dem nun betroffenen Quartier liegenden roten Zone heruntergekommen war und etliche Häuser zerstört hatte.

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(oeb/sda)

veröffentlicht: 24. Dezember 2023 12:57
aktualisiert: 24. Dezember 2023 17:00
Quelle: ZüriToday

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