Kein Tötungsdelikt

48-jährige Ukrainerin in St. Margrethen starb an Rauchvergiftung

17.01.2024, 10:19 Uhr
· Online seit 17.01.2024, 09:13 Uhr
Die Todesursache der am Montag in St. Margrethen aufgefundenen Ukrainerin ist geklärt. Ein Tötungsdelikt kann ausgeschlossen werden, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.
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Am Montag, kurz vor 11 Uhr, wurde an der Grenzstrasse in St.Margrethen eine tote 48-jährige Ukrainerin aufgefunden (FM1Today berichtete). Die Obduktion der Frau am Institut für Rechtsmedizin am Kantonsspital St.Gallen ergab nun, dass sie an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung starb. Das teilt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medieninformation mit. Eine Dritteinwirkung kann demzufolge ausgeschlossen werden.

Im Solarium in St. Margrethen kam es zuvor zu einem Brand. Anwohnende meldeten bei der Notrufzentrale, dass das Gebäude mit Rauch gefüllt war. Weshalb die starke Rauchentwicklung auftrat, ist noch nicht geklärt, wie Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage von FM1Today erklärt.

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Ebenso ist noch unklar, weshalb sich die Ukrainerin, die normal bekleidet im Gebäude aufgefunden wurde, dort aufhielt. Ob sie vorgängig die Anlage benutzte, ist ebenfalls unbekannt und Gegenstand der Ermittlungen.

(Kapo SG/con)

veröffentlicht: 17. Januar 2024 09:13
aktualisiert: 17. Januar 2024 10:19
Quelle: Kapo SG

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