St.Margrethen

Ukrainerin (48) tot in Solarium gefunden

15.01.2024, 16:52 Uhr
· Online seit 15.01.2024, 16:07 Uhr
Am Montagmorgen können Einsatzkräfte der Kantonspolizei St.Gallen nur noch den Tod einer 48-jährigen Ukrainerin in einem mit Rauch gefüllten Solariumsbetrieb feststellen. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
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Am Montagmorgen, gegen 11 Uhr, hat die Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass in einem mit Rauch gefüllten Solariumbetrieb an der Grenzstrasse in St.Margrethen eine leblose Frau gefunden wurde. Das teilt die Kantonspolizei St.Gallen am Montagnachmittag mit.

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Gegenüber FM1Today erklärt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei, dass ein Anwohner den Rauch bemerkt habe und dann ins Solarium, welches mehrere Einzelkabinen hat und während den Öffnungszeiten selbständig betreten und bedient werden kann, ging. Dort fand er die 48-jährige Ukrainerin, welche im Rheintal wohnhaft war, leblos am Boden vor und informierte die Polizei.

Kein Vollbrand

Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist der Brand zu einem unbestimmten Zeitpunkt in einem Kabinenraum ausgebrochen. Mutmasslich kam es aufgrund fehlenden Sauerstoffs in den Räumlichkeiten nicht zu einem Vollbrand. Es entstand jedoch eine starke Rauchentwicklung im Erdgeschoss der Liegenschaft. Dieses konnte durch die Feuerwehr entraucht werden. Die Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kanton St.Gallen abgeklärt.

Ermittlungen gehen in alle Richtungen

Der Fall wirft momentan noch Rätsel auf. Es nicht bekannt, ob die Frau das Solarium vorgängig benutzte oder nicht. Klar ist, dass die Frau vollbekleidet im Gang des Solariums vorgefunden wurde, sagt Krüsi. Ebenfalls habe die Frau auch nicht dort gearbeitet. Eine Dritteinwirkung kann laut Krüsi momentan nicht ausgeschlossen werden.

Ebenfalls nicht geklärt ist, ob die Frau dort verstarb oder ob der Leichnam einfach dort deponiert wurde. Die Ermittlungen der Polizei gehen daher in alle Richtungen. Das Institut für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St.Gallen wurde mit der Todesursachenabklärung der Frau beauftragt.

veröffentlicht: 15. Januar 2024 16:07
aktualisiert: 15. Januar 2024 16:52
Quelle: Kapo SG

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