Camping

Weingut oder Glamping: Alternativen zum klassischen Campingplatz

30. Juli 2022, 06:17 Uhr
Ob auf dem Bauernhof oder in der Wildnis, an beiden Orten kann man campen gehen. Hier kommen ein paar Alternativen, wo du statt auf einem Campingplatz deine Zelte aufstellen kannst.
Campen muss man nicht immer auf einem Campingplatz.
© Destination Davos Klosters/Carmen Wenger

Camping auf einem Campingplatz ist nicht immer ein angenehmes Abenteuer. Man ist umzingelt von vielen anderen Zelten oder Campern. Dein Nachbar weiss immer, was du gerade machst. Und wenn du aufs WC oder unter die Dusche musst, stehst du entweder lange an oder oder musst dich mit etwas ziemlich Ekligem abfinden. Wer auf sowas gern verzichten aber trotzdem noch gerne Campen gehen will, kann auch auf Campingplatz-Alternativen ausweichen.

Luxus? Glamping!

Gegen das Duschproblem kann man mit «Glamping» ankämpfen. Das glamouröse Camping-Erlebnis bietet Luxus und kann vielleicht auch einen Camping-Muffel überzeugen. Zum Beispiel auf dem Campingplatz «Gravantscha» in Samedan. Dort stehen neun Bungalows, welche alles bieten, was ein Camping-Muffel braucht. Eine Dusche, ein Bett und eine Küche. Dank der vielen Bäume und der Natur bleibt das Camping-Feeling erhalten.

Ab auf den Bauernhof!

Eine Alternative, um den lästigen Nachbarn aus dem weg zu gehen, ist Camping auf dem Bauernhof. Zum Beispiel dem «Padratscha-Hof Serneus» oder auf der «Silber Ranch» in Walenstadt.

Auf der «Silber Ranch» kann man sich gleich wie auf einem richtigen Bauernhof fühlen. Dort gibt es nämlich Alpakas und Hühner. Du kannst einen Mix aus Abenteuer und Entspannung ganz in Ruhe geniessen. Und dies alles ohne nervende Nachbarn, welche jeden deiner Schritte verfolgen können. Auf der «Silber Ranch» bist du auch schnell am Walensee. perfekt zum Baden oder Wandern.

Auf dem «Padratscha-Hof» bekommt man das komplette Bauernhof-Paket mit Kühen, Pferden und einem Hofhund. Speziell dort ist, dass es eine Beerenplantage gibt, wo du im Sommer deine eigenen Beeren pflücken kannst.

Wine-Tasting im Campingstuhl

Wenn man Mitglied bei «Swiss Hosts» ist, kann man profitieren. Swiss Hosts ist ein Netzwerk von gleichgesinnten Campern. Denn sie  bieten aussergewöhnliche Stellplätze für Wohnmobile in der gesamten Schweiz an. Ob auf einem Bauernhof oder einem Weingut bei diesem Angebot ist alles dabei.

Wildcamping?

Rechtliche Grauzone! Verboten ist es nämlich nicht, aber wirklich erlaubt auch nicht. Verboten ist es nur in Wildruhezonen, Naturschutzgebieten, Jagdbanngebieten und Nationalparks. Hingegen ist es oft erlaubt, über der Waldgrenze zu campen, da Flora und Fauna nicht beeinträchtigt werden. Auch auf privat Grundstücken ist es erlaubt – aber natürlich nur mit Erlaubnis. Auch erlaubt ist es in Notsituation seine Zelte aufzuschlagen. Wenn du auf einem Parkplatz oder einer Raststätte campieren willst, lohnt es sich, dies abzuklären. Denn jeder Kanton oder jede Gemeinde kann selber über die Regeln entscheiden.

Dinner im Camper

Keine Lust auf Dosenfutter oder Essen vom Imbiss? Dann ist das was für dich: ein Wohnmobil-Dinner. Verschiedene Restaurants in der Schweiz bieten dieses Konzept an, und es ist auch ganz einfach. Du stellst deinen Camper vor das Restaurant und lässt dir das Essen direkt in deinen Camper servieren. So kannst du dort in Ruhe ein köstliches Dinner geniessen. Im FM1-Land bietet dies zum Beispiel der «Schwarze Bären» in St.Gallen oder der «Seeblick» in Sufers an.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 30. Juli 2022 06:17
aktualisiert: 30. Juli 2022 06:17
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