Dornbirn

Zehnjährige schicken sich gegenseitig Nazi-Inhalte und Pornos

· Online seit 24.11.2023, 16:59 Uhr
Am Bundesgymnasium Dornbirn sind bei den Schülerinnen und Schülern Chats mit Nazi-Inhalten und Pornografie aufgetaucht. Weil es sich um unmündige Kinder handelt, liegt in diesem Fall keine Strafbarkeit vor. Die Schulleitung sieht die Eltern in der Verantwortung.
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In Chats von Schülerinnen und Schülern sind am Bundesgymnasium in Dornbirn nationalsozialistische Inhalte und pornografisches Material entdeckt worden. Die Schulleitung erhielt zuvor einen anonymen Hinweis.

Keine strafrechtliche Verantwortlichkeit

Die strafrechtliche Verantwortlichkeit beginnt erst ab dem 14. Lebensjahr, wie der Schulleiter gegenüber vol.at erklärt. Die betroffenen Kinder sind zehn oder elf Jahre alt. Damit liegt in diesem Fall keine Strafbarkeit vor, weil es sich um unmündige Kinder handelt. Der Schulleiter ist zudem überzeugt, dass die Kinder die Bedeutung dieser Inhalte nicht versteht.

Eltern sollen sich darum kümmern

Die Schule führt keine Handykontrollen durch. Bei Verdacht, dass die Schülerinnen und Schüler gegen das Verbotsgesetz verstossen könnten, würde die Schule aber die Polizei einschalten. Das Bundesgymnasium appelliert an die Eltern. Sie sollen ihren Kindern den richtigen Umgang mit Social Media lehren.

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(red.)

veröffentlicht: 24. November 2023 16:59
aktualisiert: 24. November 2023 16:59
Quelle: FM1Today

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