30 Journalisten in Saudi-Arabien in Haft

Reporter ohne Grenzen fordert, dass Saudi-Arabien nach dem grausamen Mord am Journalisten Jamal Khashoggi (im Bild) und angesichts der anstehenden G20-Präsidentschaft ein glaubhaftes Zeichen für die Pressefreiheit setzt und 30 willkürlich inhaftierten Medienschaffende freilässt. (Archivbild)
Reporter ohne Grenzen fordert, dass Saudi-Arabien nach dem grausamen Mord am Journalisten Jamal Khashoggi (im Bild) und angesichts der anstehenden G20-Präsidentschaft ein glaubhaftes Zeichen für die Pressefreiheit setzt und 30 willkürlich inhaftierten Medienschaffende freilässt. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/VIRGINIA MAYO
In Saudi-Arabien befinden sich nach Angaben von Reporter ohne Grenzen (ROG) mindestens 30 Journalisten willkürlich in Haft. Die Organisation fordert deren Freilassung.

Das Königreich gehöre zu den Ländern mit den meisten inhaftierten Journalisten weltweit, teilte Reporter ohne Grenzen am Dienstag mit. Nach dem grausamen Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi und angesichts der anstehenden G20-Präsidentschaft müsse Saudi-Arabien ein glaubhaftes Zeichen für die Pressefreiheit setzen und die 30 willkürlich inhaftierten Medienschaffenden freilassen, forderte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

Saudi-Arabien übernimmt im Dezember den Vorsitz der G20, der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Das Land steht auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen auf Platz 172 von 180 Ländern. Die Organisation wirft den Behörden repressive Gesetze und ein hartes Vorgehen gegen Medienschaffende vor.

(SDA)


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