Reporter trotzen dem gefährlichen Sturm

Sturm-Reporter Gio Benitez berichtet für ABC World News über den Hurrikan «Florence».
Sturm-Reporter Gio Benitez berichtet für ABC World News über den Hurrikan «Florence». © Screenshot Twitter/ABCWorldNews
Der Hurrikan «Florence» fegt über die US-Ostküste. Die Strassen sind menschenleer. Nur die hartgesottenen TV-Reporter zieht es nach draussen. Denn sie wollen spektakuläre Bilder liefern.

Gummistiefel, Regenjacke und -hose, eine Kamera und ein Mikrofon. Dies die Standardausrüstung der Dutzenden Reporter, die direkt von der US-Ostküste in die ganze Welt hinaus berichten. Spektakel pur. «Are you okay, John?», fragt der CNN-Moderator seinen Reporterkollegen. Dieser verlässt im Sturm das TV-Bild, kommt aber kurze Zeit später zurück.

Dass man teilweise wegen des starken Windes kein Wort versteht oder wegen der verregneten Objektive nur wenig sieht, scheint niemanden zu stören. Die Reporter werden wie Kriegshelden in Szene gesetzt.

Das Phänomen der eisernen Sturm-Reporter ist nicht neu. Auch nicht unbestritten und ungefährlich. Gigantische Ausmasse hat die Berichterstattung im letzten Jahr beim Hurrikan «Irma» in Florida angenommen. Bei gefährlichen Böen versuchten die Reporter, dem Sturm standzuhalten. Sie schützten sich mit Skibrillen und banden sich mit Seilen fest.

(lae)


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