Thurgauer trauern um verstorbenen Rekrut

Der tödliche Armeeunfall ereignete sich auf der Sustenpassstrasse. (Symbolbild)
Der tödliche Armeeunfall ereignete sich auf der Sustenpassstrasse. (Symbolbild) © KEYSTONE/Martin Ruetschi
Der 22-jährige Rekrut, der am Sustenpass vor einer Woche tödlich mit einem Militärfahrzeug verunglückte, stammt aus Kreuzlingen. Der Stadtpräsident drückt der Familie seine Trauer aus.

«Die Nachricht seines Todes hat mich getroffen», wird ein ehemaliger Nachbar des verstorbenen Thurgauer Rekruten gegenüber 20Minuten zitiert. «Ich bin sehr betroffen. Wir von der Stadt werden uns bei der Trauerfamilie melden und unsere Trauer ausdrücken», sagt Thomas Niederberger, Stadtpräsident von Kreuzlingen.

In den Sozialen Medien drücken viele Freunde und Bekannte ihre Trauer aus: «Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.»

Der 22-Jährige wuchs in Kreuzlingen auf und war in der RS Richtstrahl. Am vergangenen Mittwoch war er gemeinsam mit einem Kollegen in einer kollektiven Fahrschule unterwegs. Sie wurden dabei für den Umgang mit militärischen Fahrzeugen geschult. Beide waren im Besitz eines Führerausweises.

Auf dem Sustenpass kam das Auto von der Strasse ab und stürzte rund 100 Meter in die Tiefe. Der 22-jährige Thurgauer starb kurz nach dem Unfall, ein zweiter Rekrut wurde schwer verletzt. Er erwachte am Dienstag aus dem Koma.

Die Richtstrahlschule hatte ihre Basis in Kloten ZH hat. Diese bildet laut Armee-Internetseite Soldaten und Kaderleute für die «militärische Swisscom» aus. Gemeint ist, dass die ausgebildeten Soldaten sichere und redundante Verbindungen für Armee und Landesregierung aufbauen können. Der genaue Unfallhergang wird von der Militärjustiz untersucht.

(red.)


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