Trauergemeinde nimmt Abschied von Martin Bürki

Landesfähnerich Martin Bürki starb überraschend am 9. April. In der Kirche St. Mauritius in Appenzell fand der Trauergottesdienst statt.
Landesfähnerich Martin Bürki starb überraschend am 9. April. In der Kirche St. Mauritius in Appenzell fand der Trauergottesdienst statt. © TVO
Ein schwerer Tag für den Kanton Appenzell Innerrhoden: Mit einem Gedenkgottesdienst nimmt die Bevölkerung Abschied vom verstorbenen Landesfähnerich Martin Bürki.

Die Anteilnahme war riesig: Beim Trauermarsch sind Behördenmitglieder, das Militär und Politiker aus verschiedenen Kantonen anwesend. Auch Bundesrätin Karin Keller-Sutter erweist Martin Bürki die letzte Ehre. Die Kirche in Appenzell mit 600 Plätzen war beinahe vollständig besetzt. «Sein Tod hat mich tief erschüttert», sagte Landamann Daniel Fässler bei seiner Trauerrede.

Martin Bürki starb 54-jährig überraschend am 9. April, er brach bei sich zu Hause zusammen. Bürki war an der Landsgemeinde 2012 in die Standeskommission gewählt worden. Als Landesfähnrich hatte er das Justiz-, Polizei- und Militärdepartement unter sich. Er war auch ausserhalb der Politik engagiert, zum Beispiel war er mehrere Jahre Kommandant der Feuerwehr Oberegg-Reute und Mitglied der Feuerschutzkommission.

(red.)


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