Horoskop: «Ein Jahr der kleinen Schritte»

Von Laurien Gschwend
Monica Kissling alias Madame Etoile verrät, ob du 2018 deine guten Vorsätze einhalten kannst, wie dein Liebesleben läuft und ob der FCSG und Roger Federer punkten können. 

Treffe ich 2018 die Liebe meines Lebens, bekomme ich meine Traumstelle, spare ich genügend Geld für eine Weltreise? Es gibt eine Menge Fragen, die man sich stellt, ehe sich das alte Jahr dem Ende neigt. TVO hat Monica Kissling alias Madame Etoile, Astrologin mit mehr als 30 Jahren Erfahrung, gefragt, wie die Sterne im neuen Kalenderjahr stehen.

Astrologin Monica Kissling alias Madame Etoile (Bild: pd/Marcel Studer)

Keine Schnellschüsse

Eines vorab: 2018 ist ein Jahr, auf das man sich freuen kann. Wie Madame Etoile erklärt, sind die Konstellationen günstiger als noch im 2017. Erwarten, dass sich alles schlagartig verbessert, sollte man allerdings nicht. «2018 ist ein Jahr der kleinen Schritte», sagt Kissling. Schnellschüsse lohnen sich laut der Astrologin nicht.

«Der Januar ist ein guter Monat, um Nägel mit Köpfen zu machen», weiss Madame Etoile. Die Zeit am Anfang des Jahres eigne sich, Grundsatzentscheidungen zu fällen, Prioritäten zu setzen und gleich damit loszulegen, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. «Es gibt einen astrologischen Stimmungswechsel. Wir haben die Disziplin und die Ausdauer, etwas durchzuziehen.»

Starke Frauen lösen Machos ab

2017 dominierte Jupiter die Geschehnisse: Monica Kissling spricht von einem «Macho-Jahr» – so trat beispielsweise Donald Trump am 20. Januar des vergangenen Jahres sein Amt als 45. Präsident der Vereinigten Staaten an. Jetzt kommen die Frauen an die Macht, wie die Astrologin voraussieht. Unter Venus würden weibliche Qualitäten eine wichtige Rolle spielen und Frauenanliegen begünstigt. «Frauen erlangen wichtige Positionen, sind fordernder und werden gehört.» 2018 stehe im Zeichen des Pragmatismus und der Besonnenheit.

Die Liebesgöttin Venus bewegt im kommenden Jahr das Liebesleben verschiedener Sternzeichen. Während es beispielsweise für Fische, Jungfrauen und Krebse harmonisch läuft, dürfte es bei Wassermännern, Löwen, Stieren und Skorpionen turbulent werden. «Der Herbst wird intensiv», sagt Kissling. «Alte Geschichten – verflossene Lieben, alte Leidenschaften – flammen mit viel Intensität wieder auf.» Das sei nicht nur beglückend. «In neuen Beziehungen könnte es zu Problemen kommen.»

Rückschläge für Federer

Während Roger Federer im Jahr 2017 brillierte – er schaffte nach einer Verletzungspause eines der erfolgreichsten Comebacks der Tennis-Geschichte – sind die Voraussetzungen im neuen Jahr nicht ganz so optimal. «Wegen Saturn, des Planeten der Widerstände, hat er mit Grenzen zu kämpfen», meint Madame Etoile. Federer werde immer wieder ausgebremst, beispielsweise durch Rückenprobleme. «Es kann sein, dass er gewisse Turniere ausfallen lässt, zum Beispiel in Paris.» Dass der Basler Rafael Nadal als Weltnummer 1 ablöst, hält Kissling für unwahrscheinlich.

Roger Federer, Wimbledon-Sieger von 2017 (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Hüppi: Turbulenter Juni

Sportlich erfolgreicher ist 2018 der FC St.Gallen, beruhigt Astrologin Kissling: «Insbesondere im März und im April erhält der FCSG viel Unterstützung von den Sternen.» Abstiegssorgen müsse sich kein grün-weisser Fan machen – auch wenn der Druck im Herbst steige. Zum neuen Verwaltungsratspräsidenten sagt Madame Etoile: «Matthias Hüppi startet mit viel Begeisterung. Als Widder ist er sehr dynamisch, volksnah und empathisch.» Dem St.Galler gelinge es, viel zu bewegen. «Er wird wichtige und teilweise unpopuläre Entscheide fällen.» Für Hüppis zweite Junihälfte sieht Kissling Turbulenzen voraus: «Es gibt überraschende Wechsel. Ich hoffe, er geht dann nicht schon wieder.»

Matthias Hüppi, neuer Präsident des FCSG, muss mehrere Baustellen baldmöglichst angehen.

Matthias Hüppi, neuer FCSG-Präsident (Bild: Keystone/Benjamin Manser)

Sagen, wer im Sommer in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft gewinnt, kann Madame Etoile nicht. Was die Leistung der Schweizer Nati angeht, muss sie aber den Spielverderber spielen: «Ich sehe keine Euphorie. Die Sterne stehen nicht gerade gut, weshalb viele Fehler passieren.»

Ostschweizer Bundesrätin? – Eher nicht

Im vergangenen November löste die Wiler FDP-Frau Karin Keller-Sutter den Appenzeller Ivo Bischofberger (CVP) als Ständeratspräsidentin ab. Auch wenn Johann Schneider-Ammann (FDP) seinen Rücktritt aus dem Bundesrat bekanntgibt – dies kann sich Monica Kissling im ersten Quartal 2018 «gut vorstellen» – kandidiere sie vermutlich nicht um seinen Sitz. «Sie steht zu ihrem Wort und wird in keiner Weise wankelmütig.»

Für die St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter könnte das Amt als Präsidentin der kleinen Kammer ein Zwischenschritt sein auf dem Weg in den Bundesrat. (Archiv)

Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter (Bild: Keystone/Christian Beutler)

Eine Familie gründen, befördert werden, mit dem Rauchen aufhören – was wünschst du dir für das neue Jahr? Hinterlasse uns einen Kommentar.


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