Sünden

Powernap oder Wäsche waschen – Wie lautet deine Homeoffice-Beichte?

8. März 2021, 10:14 Uhr
So tun als ob.
© gettyimages
Du darfst es ruhig zugeben. Das Homeoffice verleitet auch dich dazu, Dinge zu tun, die du im Büro nie machen würdest – oder könntest. Wäsche waschen zum Beispiel.

Wir haben uns mittlerweile so ans Homeoffice gewöhnt, wie daran, dass es an Weihnachten Geschenke gibt. Die Homeoffice-Situation verschmilzt derzeit geradezu mit unserem Privatleben. Fünf Schritte nach rechts – du stehst in der Küche, fünf Schritte nach links – du befindest dich im Badezimmer und fünf Schritte zurück: Zack, da stehen dein Pult, Computer und all deine Arbeitsunterlagen. Wahrscheinlich heisst es gerade deshalb: Im Homeoffice sind Pausen wichtig. Nur sind die Pausen nicht dazu da, um beispielsweise Hausarbeiten zu erledigen, oder? Hast du eigentlich auch schon gesündigt und während du eigentlich arbeiten solltest, etwas ganz anderes gemacht?

Hausarbeiten leicht erledigt

Wir beginnen mit etwas eher harmlosem: Hausarbeiten. Noch schnell die Wäsche machen, rasch den Geschirrspüler ausräumen oder die Bude staubsaugen. Das sind «Vergehen», die manchmal länger dauern als gewollt. Denn wenn die Wäsche einmal hängt, ist sie am nächsten Tag ja bestimmt trocken und rasch zusammenlegen ist ja nicht so ein Ding? Ehe man sich versieht, sind 20 Minuten um.

Kochen ist ja auch arbeiten, oder?

Man müsste meinen, der Umstand, dass man eben nur zu Hause sitzt, verleitet einen dazu, vorzukochen. Oder zumindest solltest du beim Zubereiten köstlicher Gerichte keinen Stress haben. Doch die Realität sieht anders aus. Denn wenn das Büro praktisch in der Küche steht, ist es eben doch nicht so schön, vom Pult an den Herd zu stehen. Das Kochen ist eher mühsam. Und wenn du bei der Arbeit gerade nicht so viel ob hast, ist es ja auch nur halb so schlimm, die Nüdeli während der Arbeitszeit ob zu tun. Oder?

Der etwas längere Powernap

Zugegeben, nicht jeder ist Powernap-Fan. Zu gross ist die Angst, dass aus 15 Minuten eine oder zwei Stunden werden. Aber das Bett ist so nah und der Arbeitsort irgendwie so fern. Zu gross ist die Verlockung, am Nachmittag statt einer kurzen Rauchpause eine «kurze» Nappause einzulegen. Hand hoch, wer schon während der Arbeitszeit mehr als 15 Minuten gedöst hat.

Wellness-Zeit

Wann hat man sonst schon Zeit, sich eine Kur in die Haare zu schmieren oder die Nägel zu machen? Eben. «Homeoffice made me do it.» Mal rasch unter die Dusche hüpfen, sich ein paar Mal umziehen, eine Gesichtsmaske auflegen oder sich doch rasch das 15-minütige Fitnessvideo auf Youtube reinziehen? Für all das hat man ja Zeit, wenn man eh nur zu Hause sitzt, oder?

Noch schnell was online posten

Wlan: läuft. Computer: an. Unnötige Tabs: geöffnet. Und schon bist du drin, in der Social-Media-Falle. Instagram, Facebook, Twitter und alles was es sonst noch gibt. So schnell kannst du dich in den Tiefen des Internets verlieren. Die neuesten Trends rausstöbern, Bilder von Leuten liken, die es scheinbar gerade besser haben als du selbst und dann gleich mal alles bestellen. Damit kannst du Minuten, wenn nicht Stunden, «verbräteln».

Die Ablenkungen im Homeoffice sind einfach zahlreich. Es ist also schon fast menschlich, dass du rasch den Geschirrspüler ausräumen willst, weil getan ist getan. Doch das Ganze sollte sich nicht häufen. Deshalb lieber viele kleine Pausen zwischendurch, als einmal eine Stunde zu verschlafen.

Was ist deine Homeoffice-Beichte? Was hast du schon gemacht, während du eigentlich arbeiten solltest? Hinterlass uns einen Kommentar. 

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 8. März 2021 08:14
aktualisiert: 8. März 2021 10:14