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Frauenfeld

Wegen Corona-Krise: Frauenfelder Paketzentrum wird überflutet

31. März 2020, 21:15 Uhr
Onlinehändler gehören zu den wenigen Gewinnern der Corona-Krise. Und genau deshalb kommt das zweitgrösste Paketzentrum der Post in Frauenfeld an seine Grenzen. Eine halbe Million Päckli werden dort täglich verarbeitet, so viele wie zur Vorweihnachtszeit.
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Quelle: TVO

Der Verteilerbetrieb in Frauenfeld wird wegen der Corona-Krise regelrecht überschwemmt: «Für diese Jahreszeit ist das absolut ungewöhnlich», sagt Titus Bütler, Leiter Paketzentrum Frauenfeld, gegenüber TVO. «Bei den normalen Paketen haben wir eine Zunahme von 40 Prozent.»

Weniger Personal wegen Social Distancing

Die Schwierigkeit beim Paketzentrum in Frauenfeld ist, dass momentan nicht so viele Arbeiter eingesetzt werden können wie nötig. «Wir haben sonst immer zwei Personen, die zusammenarbeiten, das geht momentan nicht. Was den ganzen Prozess erschwert», sagt Bütler. 

Post muss sich Coronavirus beugen

Die Post wird ab sofort kein Sperrgut mehr ausliefern. «Alles was grösser als 1.50 Meter ist», so Bütler. Und das obwohl ein grosser Teil nur noch über die Post erhältlich ist. «Wir haben viele Hometrainer, Velo, Rudergeräte oder Gartensachen bei den Paketen mit dabei.»

Aber auch die Post muss sich dem Coronavirus beugen. «Wir setzen alles daran, dass alles rechtzeitig ankommt, aber wir dürften für die Laufzeiten etwas länger haben als sonst», so Bütler. Sollte sich das Coronavirus weiter verschärfen, seien weitere Anpassungen nicht auszuschliessen. 

Quelle: TVO
veröffentlicht: 31. März 2020 21:16
aktualisiert: 31. März 2020 21:15