Kevin Hart moderiert Oscars doch nicht

Kevin Hart bereut seine homophoben Äusserungen.
Kevin Hart bereut seine homophoben Äusserungen. © Keystone/Graham Hughes/The Canadian Press via AP
Wegen homophober Äusserungen führt Schauspieler Kevin Hart (39) nun doch nicht durch die Oscar-Verleihung. Er will nicht vom wichtigen Anlass ablenken.

Erst vor zwei Tagen sagte Kevin Hart («Jumanji») noch, es sei die «Chance seines Lebens», die Oscars zu moderieren. «Ich bin so glücklich, dass der Tag endlich gekommen ist», schrieb der 39-jährige Hollywoodstar auf Instagram.

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For years I have been asked if I would ever Host the Oscars and my answer was always the same…I said that it would be the opportunity of a lifetime for me as a comedian and that it will happen when it’s suppose to. I am so happy to say that the day has finally come for me to host the Oscars. I am blown away simply because this has been a goal on my list for a long time….To be able to join the legendary list of host that have graced that stage is unbelievable. I know my mom is smiling from ear to ear right now. I want to thank my family/friends/fans for supporting me & riding with me all this time….I will be sure to make this years Oscars a special one. I appreciate the @TheAcademy for the opportunity ….now it’s time to rise to the occasion #Oscars

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«Will keine Ablenkung sein»

Nun hat ihn die Vergangenheit eingeholt. Wegen seiner «unsensiblen Worte» gegenüber der LGBTQ-Community habe er entschieden, den Oscar-Moderatorenjob abzulehnen, twittert Hart. «Ich will keine Ablenkung sein an einem Abend, an dem so viele grossartige, talentierte Künstler gefeiert werden.»

In einem weiteren Beitrag schreibt er: «Es tut mir leid, dass ich Leuten wehgetan habe. Ich entwickle mich weiter. Mein Ziel ist es, Menschen zusammen zu bringen, statt sie auseinander zu reissen.»

«Bewahre Sohn davor, schwul zu werden»

Hart meint mit seinen «unsensiblen Worten» unter anderem einen Auftritt vor acht Jahren, in dem er sagte, er würde seinen Sohn davor bewahren, schwul zu werden, sofern ihm dies gelinge. Als diese Woche bekannt wurde, dass er die Oscars präsentieren werde, kontaktierte die LGBTQ-Community die Akademie mit der Forderung, den 39-Jährigen wieder rauszuschmeissen. Der dreifache Vater ist diesem möglichen Rausschmiss nun zuvorgekommen.

Die Oscars zu moderieren, gehört zu den begehrtesten Aufgaben Hollywoods. Wer statt Hart durch den Abend des 25. Februars 2019 führen wird, steht noch nicht fest.

(lag)


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