«Anfragen kamen aus der ganzen Welt»

Fabienne Engbers, 11. Juni 2017, 09:33 Uhr
Nachdem Richard Hammond gestern am Bergrennen Hemberg verunfallte, häuften sich bei Mediensprecher Marco Moser die Anfragen. Von BBC bis Telegraph, alle wollten gestern wissen, wie es um den britischen Auto-Star steht.

«Das internationale Medieninteresse war sehr gross, aus vertraglichen Gründen konnten wir jedoch keine Auskunft darüber erteilen, ob tatsächlich Richard Hammond verunfallt ist», sagt Marco Moser, Mediensprecher des Bergrennen Hemberg. Gestern Abend hat Grand Tour bestätigt, dass es sich beim Verunfallten um Richard Hammond handelte.

Anfragen erhielt Marco Moser unter anderem von der BBC, der Sunday und vom Telegraph. «Das war eine aussergewöhnliche Situation. Wir waren sehr darüber erfreut, dass die Grand Tour bei uns vorbeischaut. Dass dies nun, aufgrund des Unfalls, eine solche Ausstrahlung hat, das hat uns überrascht.» Die Organisatoren des Bergrennens waren danach in Kontakt mit der Grand Tour, so konnten die Medienanfragen aus dem englischsprachigen Raum abgehandelt werden.

Rennen gehen wie geplant weiter

Richard Hammond hat sich offenbar nicht so schwer verletzt, wie zuerst angenommen. Betroffen ist sein Knie. «Die Person ist schwer verletzt worden, jedoch die ganze Zeit ansprechbar gewesen», sagte Gian Andrea Rezzoli am Samstag gegenüber FM1Today. Während Richard Hammond zurzeit genest und der Unfallhergang am Bergrennen abgeklärt wird, gehen heute wieder Rennen über die Bühne.

«Wir haben den Unfall analysiert und erste Massnahmen eingeleitet, um die Sicherheit nochmals zu erhöhen», sagt Marco Moser. Um 7.30 Uhr haben die Rennen am Sonntagmorgen wieder begonnen.

Die Fahrer scheinen keine Angst zu haben, dass sie das gleiche Schicksal ereilt. «Ich war noch nicht im Fahrerlager. Ein Unfall wühlt die Fahrer immer auf, aber aufgrund der nicht so schweren Verletzungen bin ich sicher, dass die Fahrer heute trotzdem Top-Leistungen abrufen werden», sagt Moser.

Nicht der erste Unfall

Es ist nicht der erste Unfall am Bergrennen Hemberg. «Es ist ein Hochrisikosport, das wissen auch die Fahrer. Manchmal überschreiten sie halt doch die Grenze», sagt Moser.

https://www.youtube.com/watch?v=Sw9Kjl2WjEk

Fabienne Engbers
Quelle: enf
veröffentlicht: 11. Juni 2017 09:10
aktualisiert: 11. Juni 2017 09:33