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Coronavirus

Booster-Termine fast ausgebucht – so sieht es im FM1-Land aus

21. Dezember 2021, 18:23 Uhr
Vor der Weihnachtszeit und nach dem Bundesratsentscheid von letzter Woche ist der Andrang auf die Booster-Impfung gross. Auch im FM1-Land kommen viele Impfzentren an ihre Grenzen und sind fast ausgebucht. Trotzdem lassen sich gewisse Kantone Zeit mit dem Kapazitätsausbau.
Der Andrang auf den Booster in den Impfzentren ist gross. (Symbolbild)
© Keystone

Noch kurz vor dem grossen Familienfest oder den Ferien die Boosterimpfung machen, das ist im Moment schwierig. Nach dem Bundesratsentscheid von letzter Woche werden die Impfzentren in der Ostschweiz und Graubünden beinahe überrannt. Im Kanton St.Gallen zum Beispiel ist es schwierig, noch in diesem Jahr einen Impftermin zu bekommen. Auf Anfrage schreibt der Kanton: «Die Termine über die Festtage sind fast ausgebucht. Anfang Januar werden neue Impftermine aufgeschaltet.» Zudem gilt in St.Gallen immer noch die Regel, dass nur Menschen geboostert werden dürfen, deren zweite Impfung länger als fünfeinhalb Monate her ist.

Thurgau prescht vor

Anders sieht es im Kanton Thurgau aus. Ab Dienstag dürfen sich auch Personen boostern lasssen, die erst seit vier Monaten geimpft sind. Eine zusätzliche Belastung für die kantonalen Impfzentren, die schon seit einigen Tagen vermehrt gefordert sind. «Aufgrund des erwarteten Andrangs werden im kantonalen Impfzentrum Weinfelden ab sofort weitere Impfspuren geöffnet. Dies ermöglicht ungefähr 2000 Impfungen pro Tag», schreibt der Kanton auf seiner Webseite.

Auch in Appenzell Ausserrhoden macht sich der Bundesratsentscheid bemerkbar. Laut dem Kanton ist der «Andrang gross» und die Impfkapazität noch eingeschränkt. «In diesem Jahr gibt es noch einzelne freie Termine, grosse zusätzliche Kapazitäten im Januar», heisst es auf Nachfrage beim Kanton. Wegen der Feiertage fällt zusätzliches Personal weg und das verunmöglicht einen spontanen Ausbau der Impftermine.

Graubünden setzt auf Walk-in-Impfung

Weniger Sorgen wegen der Impfkapazität macht man sich beim Kanton Graubünden. Auf Anfrage bestätigt der Kanton, die Nachfrage nach den Booster-Impfungen sei in de letzten Tagen gestiegen, beschwichtigt aber: «Der Andrang lässt sich mit den vorhandenen Ressourcen bewältigen.» Wichtiger für den Kanton ist die Walk-in-Strategie. Wer sich also im Kanton Graubünden boostern lassen will, kann einfach bei einem Impfzentrum vorbei gehen und wird geimpft. Noch gilt auch hier die Frist von sechs Monaten nach der zweiten Impfung.

Unterschiede bei Kinderimpfung

Auch die Impfung der Kinder ab fünf Jahren geht jeder Kanton unterschiedlich an. Der Kanton St.Gallen bietet die Anmeldungen schon seit Montag an. Allerdings gibt es noch keine offiziellen Zahlen dazu. Ähnlich sieht es im Kanton Thurgau aus. Hier startet die Anmeldung zur Kinderimpfung am 22. Dezember.

Appenzell Ausserrhoden lässt sich hingegen Zeit. «Der Impfstart für die Impfung von Fünf- bis Zwölfjährigen ist für Anfang Januar geplant», schreibt der Kanton. in Graubünden hält man sich ebenfalls zurück. Die Impfung bei Kindern ab fünf Jahren wird voraussichtlich ab Januar möglich sein.

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Quelle: tvo

(noh)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 21. Dezember 2021 05:29
aktualisiert: 21. Dezember 2021 18:23