Appenzell

Hackerangriff auf Arztpraxis – hunderte Patientendaten im Darknet

13. Mai 2022, 11:40 Uhr
Eine Appenzeller Arztpraxis ist vor einem Monat Opfer eines Hackerangriffs geworden. Nun sind sensible Patientendaten im Darknet aufgetaucht. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden bestätigt den Vorfall.
Hacker stahlen persönliche Daten von Patienten und veröffentlichten diese im Darknet. (Symbolbild)
© Keystone/STR

Namen, Kontaktangaben, Geburtsdaten sowie Krankenkassennummern von hunderten Patienten einer Appenzeller Arztpraxis wurden im Netz veröffentlicht. Schuld daran ist ein Hackerangriff der Ransomware-Bande Lockbit, welche in der Schweiz dieses Jahr bereits acht Mal zugeschlagen hat, wie «Inside It» berichtet.

Der Angriff auf die Appenzeller Arztpraxis soll bereits vor einem Monat stattgefunden haben. Betroffen sind Daten aus den Jahren 2021 und 2022. Über das Ausmass kann die Praxis noch keine Angaben machen. Derzeit sei man zusammen mit externen IT-Dienstleistern mit der Aufarbeitung beschäftigt, schreibt die Online-Plattform.

Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden bestätigt den Vorfall gegenüber dem «St.Galler Tagblatt». Cyberdelikte würden häufig vorkommen, so Mediensprecher Roland Koster. Ransom-Angriffe wie dieser, seien glücklicherweise jedoch selten.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 13. Mai 2022 11:52
aktualisiert: 13. Mai 2022 11:52
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