«Pförtner» kommt frühestens Mitte 2019

Laurien Gschwend, 25. September 2018, 11:31 Uhr
Auf der Teufener Strasse in St.Gallen staut es regelmässig.
Auf der Teufener Strasse in St.Gallen staut es regelmässig.
© Tagblatt/Benjamin Manser
Ein Lichtsignal auf Ausserrhoder Kantonsgebiet soll künftig den Pendlerverkehr in Richtung St.Gallen regeln. Bis die Pförtneranlage einsatzbereit ist, dauert es jedoch noch Monate.

Ende 2016 hatten die Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden sowie die Stadt St.Gallen das Pförtneranlagen-Projekt vorgestellt. Nun hat sich der St.Galler Stadtparlamentarier Peter Olibet (SP) in einer Einfachen Anfrage nach dem Planungsfortschritt des neuen Lichtsignals in der Liebegg erkundigt.

Es gibt erst eine Studie

Während die Appenzeller Bahn ab Oktober durch den neuen Ruckhaldetunnel verkehrt und zum Fahrplanwechsel im Dezember die Durchmesserlinie zwischen Appenzell, Gais, St.Gallen und Trogen in Betrieb genommen wird – der öV soll mit den Neuerungen für Pendler an Attraktivität gewinnen – ist der Pförtner noch nicht betriebsbereit.

Beim Projekt liege erst eine Studie vor, sagt der Ausserrhoder Kantonsingenieur Urban Keller auf Anfrage des St.Galler Tagblatt. Mit der öffentlichen Auflage der Pläne für das Lichtsignal in der Liebegg sei nicht vor dem kommenden Sommer zu rechnen.

Hürden bis zur Umsetzung

Die Pförtneranlage hat zum Ziel, den Verkehr zwischen dem Appenzellerland und St.Gallen besser zu dosieren und das Stau-Problem im St.Galler Riethüsli-Quartier an den Stadtrand zu verlegen. Bis das Lichtsignal zu stehen kommt, ist mit Widerstand zu rechnen – mehr dazu im E-Paper des St.Galler Tagblatt.

Laurien Gschwend
Quelle: lag
veröffentlicht: 25. September 2018 11:31
aktualisiert: 25. September 2018 11:31