Die Mutter der Landi wird 120

Angela Mueller, 5. Juni 2019, 06:16 Uhr
Kaum jemand kennt den St.Galler Landverband, dabei gehört er zu den erfolgreichsten der Schweiz. Zu ihm gehören die Landi und Agrola. Dieses Jahr wird der Verband 120 Jahre alt.

Angefangen hat es 1899 mit Ross und Wagen. Damit brachte der Landverband St.Gallen (LV) die Produkte der Bauern in seine Zentrale für landwirtschaftliche Bedarfsartikel. Im zweiten Weltkrieg, 1941, wurde die erste Gemüsezentrale in Rebstein eingerichtet. Das Tankstellennetz Agrola folgt in den 60er-Jahren und seit 1995 gibt es die bekannten Landi-Geschäfte.

Konzipiert für eine Kundschaft aus der Landwirtschaft, werden die Landi-Filialen zunehmend auch von einer breiten Kundschaft besucht. «Die langen Öffnungszeiten und die guten Preise erhöhen die Attraktivität der Landi», sagt ein Kunde im TVO-Beitrag. In der Ostschweiz gibt es rund 40 Landi-Filialen.

Unterdessen hat der Landverband knapp 600 Mitarbeitende und macht einen jährlichen Umsatz von einer halben Milliarde Franken. Dies auch dank den LV-Unternehmen Landi, Agrola und Volg.

«In der Ostschweiz startete die Landi- und Volg-Bewegung», sagt Peter Bruhin, Gesamtleiter LV-St.Gallen. Die LV hat sich zum Ziel gesetzt, weiterhin zu wachsen, was aufgrund der guten Zahlen auch möglich sei.

Hier der TVO-Beitrag:

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Quelle: TVO

(agm)

 

Angela Mueller
veröffentlicht: 4. Juni 2019 20:39
aktualisiert: 5. Juni 2019 06:16