Celerina

28-jähriger Snowboarder wird von Lawine erfasst und stirbt

5. Februar 2021, 15:39 Uhr
Ein 28-jähriger Snowboarder ist am Donnerstag in Celerina von einer Lawine verschüttet worden. Ein Grossaufgebot an Rettungskräften suchte nach dem Verschütteten, welcher von einem Lawinenhund gefunden wurde. Der Snowboarder verstarb noch auf dem Lawinenkegel.
Die Lawine löste sich auf einer Höhe von 2900 Metern über Meer.
© Kapo GR

Zusammen mit drei weiteren Snowboardern befuhr der 28-Jährige kurz vor 15.20 Uhr im Skigebiet Corviglia – Piz Nair, ausserhalb der markierten und gesicherten Piste, einen Hang in Richtung Valletta da Schlattain, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt.

Dabei löste sich auf einer Höhe von rund 2900 Metern über Meer eine Lawine und verschüttete den Einheimischen. Mehr als 40 Einsatzkräfte, bestehend aus Mitgliedern der SAC-Sektion Bernina, der SOS-Rettung Engadin St.Moritz Mountains, Privatpersonen sowie einer Rega-Crew, suchten nach dem Verschütteten. «Die drei weiteren Snowboarder wurden nicht von der Lawine erfasst und haben ebenfalls bei der Suche geholfen», sagt Markus Walser, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden.

Nach gut einer Stunde konnte ein Lawinenhund den Mann orten. Trotz aller Massnahmen verstarb der aus einer Tiefe von rund 1,50 Metern gefundene Schneesportler auf dem Lawinenkegel. Der genaue Hergang des Lawinenunfalls wird durch die Alpinpolizei der Kantonspolizei Graubünden abgeklärt.

Im ganzen Kanton Graubünden bestehe zur Zeit erhebliche Lawinengefahr, sagt Markus Walser. «Deshalb empfehlen wir, keine unnötigen Risiken einzugehen.»

(red.)

Quelle: Kapo GR
veröffentlicht: 5. Februar 2021 15:13
aktualisiert: 5. Februar 2021 15:39
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