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Halsbrecherische Drohnen-Stunts in Laax

Christoph Fust, 3. April 2019, 11:27 Uhr
Im Snowpark Laax auf über 2200 Metern traten am Wochenende die besten Drohnen-Piloten der Welt gegeneinander an. Ihre Drohnen brachten es dabei auf Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Hier geht's zum spektakulären Video.

Von der Chinesischen Mauer bis zur Champs-Elysées: Die Drone Champions League (DCL) ist für ihre über die ganze Welt verteilten Rennen immer auf der Suche nach spektakulären Orten für ihre Events. Der legendäre Snowpark Laax passt perfekt in diese Reihe exklusiver Locations.

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Quelle: zVg

(Quelle Videomaterial: DCL/Mathias Kniepeiss)

Happige Verhältnisse

«Für die Piloten brachte das Rennen 2250 Meter über dem Meeresspiegel allerdings einige spezielle Herausforderungen mit sich. Dazu gehört neben dem extrem anspruchsvollen Parcours beispielsweise eine über 20 Prozent geringere Luftdichte sowie die Kälte in den Abendstunden, die den Akkus der Drohnen schnell Energie entzog. Auch die Windverhältnisse spielten eine nicht zu unterschätzende Rolle bei den Races, in denen oft kleinste Fehler und wenige Zentimeter über Sieg oder Niederlage entschieden haben», erklärt Herbert Weirather, CEO der DCL.

Laax zufrieden mit Austragung

«Es war grossartig, die DCL hier bei uns in Laax begrüssen zu dürfen. Wir haben geniale Wettkämpfe bei herrlicher Kulisse genossen und sind stolz, der erste Austragungsort eines Drone Races im Schnee gewesen zu sein. Dieser Event zusammen mit dem DCL Game, welches sich virtuell in Laax abspielt, passen perfekt zu unserer digitalen DNA», sagt Reto Gurtner, CEO der Weissen Arena Gruppe.

In der Drone Champions League (DCL) treten seit 2016 jede Saison die weltbesten Drohnenpiloten in acht internationalen Teams auf sechs über die ganze Welt verteilten Rennstrecken gegeneinander an. Events fanden unter anderem bereits in Deutschland, Frankreich, Belgien, Rumänien, Liechtenstein, Spanien, China und der Schweiz statt. Sämtliche Rennen der DCL werden in 100 Ländern weltweit live im Fernsehen übertragen und sind darüber hinaus auch online zu sehen.
Christoph Fust
Quelle: red.
veröffentlicht: 1. April 2019 18:00
aktualisiert: 3. April 2019 11:27