Unterengadin

Hoher Schaden nach Felssturz bei Martina

5. September 2019, 09:21 Uhr
Ein Felspaket von rund 1600 Kubikmetern war Mitte März zwischen Martina und Vinadi im Kanton Graubünden auf die Strasse und in den Inn gestürzt.
Ein Felspaket von rund 1600 Kubikmetern war Mitte März zwischen Martina und Vinadi im Kanton Graubünden auf die Strasse und in den Inn gestürzt.
© Kanton Graubünden
Der Felssturz von Mitte März zwischen Martina und Vinadi im Kanton Graubünden hat Schäden in Höhe von 400'000 Franken verursacht. Ein Felspaket von rund 1600 Kubikmetern war auf die Engadinerstrasse und in den Inn gestürzt.

Die Regierung habe nachträglich ein Projekt mit Gesamtkosten von rund 400'000 Franken genehmigt, teilte die Bündner Staatskanzlei am Donnerstag mit. Um den Schutz der Engadinerstrasse wieder sicherstellen zu können, wurden Felsräumungen sowie Hangsicherungen durchgeführt.

Beim Felssturz vom 16. März war die Engadinerstrasse auf einer Länge von rund 20 Metern und einer Höhe von rund 8 Metern zugeschüttet worden. Die bergseitige Wandmauer wurde über mehrere Meter zerstört und eine Glasfaserleitung sowie die Mittelspannungsleitung für Samnaun wurden beschädigt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. September 2019 09:15
aktualisiert: 5. September 2019 09:21