Mit 157 km/h über Julierpass gerast

Laurien Gschwend, 1. Juli 2019, 15:02 Uhr
Die vier Raser mussten ihre Sportwagen an der Julierstrecke stehen lassen.
© Kapo GR
Zwei Koreaner, ein Libanese und ein Indonesier sind am Sonntagnachmittag mit gemieteten Porsches über den Julierpass gerast. Sie müssen ein Bussendepositum von je 6000 Franken zahlen.

Die Kantonspolizei Graubünden hat am Sonntagnachmittag auf der Julierstrasse H3 in Bivio ausserorts eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Kurz nach 17.10 Uhr hielten die Beamten vier einander folgende Porsches an. Einer der Fahrer war mit 140 Kilometer pro Stunde (nach Abzug der Toleranz-Marge), ein weiterer gar mit 157 Kilometern pro Stunde unterwegs. Bei den beiden anderern Fahrern sind Ermittlungen in Bezug auf die gefahrenen Geschwindigkeiten im Gange.

Führerscheine aberkannt

Die Autos, es handelt sich um Mietwagen, wurden im Auftrag der Bündner Staatsanwaltschaft sichergestellt. Die vier Lenker – ein 30-jähriger Koreaner, ein 51-jähriger Koreaner, ein 41-jähriger Libanese und ein 52-jähriger Indonesier – müssen ein Bussendepositum von je 6000 Franken hinterlegen. Zusätzlich hat die Kantonspolizei Graubünden die ausländischen Führerausweise der Männer aberkannt.

Raserdelikt erfüllt

Auf der Julierstrasse gilt die allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern. Als Raser gilt, wer im konkreten Fall das erlaubte Tempo 80 um netto 60 Kilometer pro Stunde und mehr überschreitet.

Laurien Gschwend
Quelle: Kapo GR/red.
veröffentlicht: 1. Juli 2019 15:02
aktualisiert: 1. Juli 2019 15:02