So schön war der Fasnachtsumzug in Chur

Nina Müller, 2. März 2019, 21:50 Uhr
Trotz des trüben Wetters lockte der Fasnachtsumzug in Chur viele Besucher an. Plaketten wurden verkauft, Konfetti geworfen und das ein oder andere politische Statement gemacht.

Bunte Kostüme auf den Wagen und unter den Besuchern, Konfetti in der Luft und das ein oder andere Bier in der Hand: Die Churer feierten die Fasnacht ausgelassen. Die Stimmung hätte kaum besser sein können. Um 14 Uhr startete der Umzug mit 42 Formationen in der Kasernenstrasse und endete in der Churer Innenstadt. Nebst Guggen und Hexen war auch ein Wagen mit einer politischen Botschaft dabei. Die Stadt Chur habe zu viel Geld für den Kauf von Abfalleimern ausgeben, kritisieren die «Wagenbewohner». Angelehnt an die Netflix-Serie «Haus des Geldes», trug der Wagen den Namen «Stadt des Geldes».

Auch über den Bären in Arosa wurde gescherzt. Napa sei ja eigentlich Zürcher und das sei schon ein wenig grenzwertig, witzelten die Fasnächtler. Ansonsten wurde vor allem für den Plakettenverkauf geworben und massenweise Konfetti in die Strassen Churs geschossen. Das Monsterkonzert auf dem Kornplatz war zum Schluss ein weiterer Höhepunkt der Churer Fasnacht. Die Kantonspolizei Graubünden meldete, dass der Umzug ohne Zwischenfälle verlief.

Nina Müller
Quelle: red.
veröffentlicht: 2. März 2019 17:48
aktualisiert: 2. März 2019 21:50