Vorarlberg

Grossbrand in Koblacher Postzentrum: Schweiz nicht betroffen

07.11.2022, 10:14 Uhr
· Online seit 06.11.2022, 15:14 Uhr
Beim Brand des Vorarlberger Verteilzentrums in Koblach ist keine Post in die Schweiz zu Schaden gekommen. Verbrannt sei lediglich Werbematerial für die umliegenden Gemeinden.

Quelle: CH Media Video Unit / Katja Jeggli

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Markus Leitgeb, Pressesprecher der Österreichischen Post gibt Entwarnung: «Alle wichtigen Briefe und Pakete hatten wir bis Freitagabend zugestellt. Verbrannt sind lediglich Werbebroschüren für die Gemeinden rund um Koblach.» So sei auch keine Post in die Schweiz betroffen.

Das Verteilzentrum in Koblach in Vorarlberg war am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr in Vollbrand geraten. Insgesamt 300 Feuerwehrleute hatten geholfen, den Brand zu löschen.

Die Rauchentwicklung war auch im Rheintal zu beobachten.

Lagerhalle vollständig ausgebrannt

Wie der Feuerwehrkommandant Philipp Bolter dem Portal vol.at im Interview erklärte, hat das Gebäude bei Ankunft der Feuerwehr bereits in Vollbrand gestanden. Das Feuer sei auch schon teilweise auf die benachbarte Tischlerei übergegangen. Die Feuerwehr habe als erstes versucht, das zweite Gebäude zu schützen.

Die Lagerhalle des Postverteilerzentrums ist vollkommen ausgebrannt und in sich zusammengebrochen. Seit Sonntagabend seien laut Landespolizei Abriss- und weiterführenden Löscharbeiten der Industriehallte im Gange. Verletzte hat es keine gegeben. Die Brandursache ist unklar.

100 000 von Post abgeschnitten

Auch wenn keine wichtigen Zustellungen den Flammen zum Opfer gefallen sind, die Post rechnet mit einem Sachschaden in Millionenhöhe. Wie es bei der Post heisst, seien derzeit gut 100 000 Menschen in Vorarlberg von der Zustellung abgeschnitten. Am Montagmorgen habe man daher begonnen, den Vertrieb umzustellen und andere Zustellzentren provisorisch auszubauen.

Vorübergehend könne es daher zu Verzögerungen bei der Postzustellung kommen. Ab Mittwoch solle dann alles wieder in gewohnten Bahnen laufen. Derweil laufen die Ermittlungen zur Brandursache noch.

(red.)

veröffentlicht: 6. November 2022 15:14
aktualisiert: 7. November 2022 10:14
Quelle: FM1Today

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