Handy fällt in Badewanne - Frau tot

Marc Sieger, 20. Februar 2019, 18:40 Uhr
Jede Hilfe kam zu spät - eine Frau in Vorarlberg starb, als ihr das Handy ins Badewasser fiel. (Symbolbild)
Jede Hilfe kam zu spät - eine Frau in Vorarlberg starb, als ihr das Handy ins Badewasser fiel. (Symbolbild)
© iStock
Eine 21-jährige Vorarlbergerin starb vor einer Woche in der Badewanne, weil ihr das Handy ins Wasser fiel und der Frau einen tödlichen Stromschlag verpasste. Das Unglück dürfte sich deshalb ereignet haben, weil die Steckdose, über welche die Frau ihr Handy lud, nicht geerdet war.

Die 21-jährige Vorarlbergerin habe das Handy an einer Steckdose aufladen und gleichzeitig benutzen wollen, während sie in der Badewanne sass. Dabei dürfte ihr das Mobiltelfon ins Wasser gefallen sein - die junge Frau erlitt einen tödlichen Stromschlag. Als sie schliesslich leblos in der Wanne gefunden wurde, kam bereits jede Hilfe zu spät.

Grund für den Stromschlag dürfte eine Steckdose gewesen sein, die nicht geerdet ist, berichtet ORF. «Steckdosen, die nicht geerdet sind, können bei indirekter Berührung unter Umständen gefährlich werden», sagt der gerichtlich beeidete Elektrotechnik-Sachverständige Willi Brugger gegenüber dem Medium. Wenn ein Gerät einen Fehler habe, könne der Mensch unter Strom geraten. Gerade bei Ladegeräten aus dem Internet sei Vorsicht geboten, sagt Brugger. Billig produziertes Handyzubehör von Drittanbietern könne von minderer Qualität sein und Stromschläge auslösen. Dass dies passiert, und sogar zum Tod führt, sei jedoch sehr selten.

Dennoch: Am sichersten sei, beim Baden das Handy nicht einzustecken.

Marc Sieger
Quelle: red.
veröffentlicht: 20. Februar 2019 18:40
aktualisiert: 20. Februar 2019 18:40