Kräftige Sturmböen im FM1-Land

Fabienne Engbers, 4. Februar 2017, 18:30 Uhr
(Symbolbild) Ein starker Sturm und heftiger Schneefall kommt auf das FM1-Land zu.
(Symbolbild) Ein starker Sturm und heftiger Schneefall kommt auf das FM1-Land zu.
© KEYSTONE/Arno Balzarini
Windspitzen mit bis zu 110 Kilometer pro Stunde brachte ein Wintersturm heute Nachmittag mit sich. Erhöhten Lagen brachte er vereinzelt Orkanböen.
Auf dem Bantiger BE und Les Diablerets VD wurden Windspitzen von 128 Kilometern pro Stunde gemessen, wie der Wetterdienst MeteoNews am frühen Samstagabend mitteilte.

La Dôle VD bescherte der Sturm Böen von 126, dem Moléson FR von 124 Kilometer pro Stunde. Alle diese Stationen verzeichneten somit Orkanböen. Davon Sprechen Meteorologen, wenn die Windgeschwindigkeit 118 Kilometer pro Stunde überschreitet.

Auch im Flachland war der starke Wind deutlich zu spüren. Altdorf erlebte etwa Föhnböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 94 Kilometern pro Stunde.

Im Flachland könnten die Böen in den Abendstunden noch übertroffen werden, schrieb MeteoNews weiter. Vor allem der Thurgau und Appenzell haben den Sturm laut einer Karte von Meteoschweiz zu spüren bekommen.  Auch das Toggenburg blieb nicht verschont. Die GVA des Kanton St.Gallen empfiehlt, Wälder zu meiden. Das Rheintal kommt dafür für einmal glimpflich davon. In der Nacht sollte sich der Sturm dann beruhigen.

In Frankreich hat das Sturmtief bereits erste Schäden angerichtet. Der Sturm Leiv erreichte auf der Halbinsel Cap Ferret heute morgen Spitzengeschwindigkeiten von fast 150 Stundenkilometer. Rund 250'000 Haushalte wurden deshalb vom Stromnetz abgeschnitten. Grössere Schäden wurden bis anhin laut dem Radiosender «France Info» noch nicht gemeldet.

 

Fabienne Engbers
Quelle: enf/sda
veröffentlicht: 4. Februar 2017 13:54
aktualisiert: 4. Februar 2017 18:30