Rotwild

Liechtensteiner dürfen bis im Januar jagen

6. Dezember 2019, 15:24 Uhr
Der Rothirsch macht den Liechtensteiner Jägern zu schaffen. (Archiv)
© Keystone/DPA/Sina Schuldt
Weil sie bislang zu wenige Rothirsche geschossen haben, dürfen die Jäger im Fürstentum Liechtenstein nochmals in die Hochsitze. Die Regierung genehmigt eine Verlängerung der Jagd bis Ende Januar.

Bis Mitte Dezember müssten im Fürstentum noch 60 Gämse und rund 100 Rothirsche erlegt werden – dies ist unrealistisch, wie Olivier Nägele, Abteilungsleiter Wald und Landschaft gegenüber FM1Today im Zuge einer Jagdbilanz sagte.

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Ende der ordentlichen Jagdzeit sogar bereits angepasste Abschusszahlen nicht erreicht werden und um über 35 Prozent untererfüllt sein werden, schreibt die Regierung.

«Die Rothirsche haben uns, den Feind, durchschaut und begonnen, nachtaktiv zu werden. Tagsüber verstecken sie sich im Dickicht.» Darum hat die Regierung bereits Ende November eine Sonderjagd beschlossen. Bis zum 31. Januar dürfen die Liechtensteiner nochmals auf die Jagd.

Mittels künstlichen Lichtquellen und Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele können Abschüsse nun auch in der Nacht erfolgen.

(red.)

 

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 6. Dezember 2019 15:25
aktualisiert: 6. Dezember 2019 15:24