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Notfallpläne

Ostschweizer Betriebe rüsten sich für Omikron

28. Dezember 2021, 06:08 Uhr
Wenn wegen Omikron vermehrt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausfallen, muss der Betrieb trotzdem aufrecht erhalten werden. So bereiten sich zum Beispiel Polizei und Bahn mit Notfallplänen vor.
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Quelle: tvo

«Wir haben uns schon Gedanken gemacht, was passieren würde, wenn alle krank wären», sagt Roland Koster, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, gegenüber TVO. In einem solchen Fall wäre die Polizei auf «Nachbarschaftshilfe» anderer Kantone angewiesen. Koster: «Wer die 117 wählt, muss auch die Polizei erreichen können.»

Sollten einige Personen bei der Polizei ausfallen, müssten Leute aus der Ruhezeit – den Ferien oder der Freizeit – geholt werden.

Auch beim öffentlichen Verkehr bereitet man sich auf solche Szenarien vor. Erika Egger-Fässler, Mediensprecherin der Appenzeller Bahnen, sagt: «Wir haben den Zutritt in die Betriebszentrale eingeschränkt und beim Lok-Personal, das betriebsrelevant ist, haben wir Reservepersonal, das wir einsetzen könnten.» Dass der Bahnbetrieb ausfallen könnte, hält Egger-Fässler für unwahrscheinlich.

Bei den St.Galler Stadtwerken wird das Personal in verschiedene Teams aufgeteilt. «Es gibt bei uns keine Aufgabe, die nicht auch eine andere Person machen kann. Das gibt eine gewisse Sicherheit», sagt Matthias Kempter, stellvertretender Leiter Elektrizität.

(red.)

Quelle: TVO
veröffentlicht: 27. Dezember 2021 18:44
aktualisiert: 28. Dezember 2021 06:08