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Bundesrat

Schaffhausen unterstützt verschärfte Corona-Massnahmen

1. Dezember 2021, 17:35 Uhr
Der Kanton Schaffhausen hat sich für die vom Bund vorgeschlagenen verschärften Corona-Massnahmen ausgesprochen: So ist er etwa für die Beschränkung der Gültigkeitsdauer der Zertifikate und die Ausweitung der Zertifikatspflicht sowie der Maskenpflicht auf Innenräumen. Für Ungeimpfte soll Homeoffice Pflicht werden.
Wer ungeimpft ist und nicht von Zuhause aus arbeiten kann, soll künftig am Arbeitsplatz eine Maske tragen müssen: Der Kanton Schaffhausen spricht sich für die Variante 2 des Bundesrats aus. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY

Ist Homeoffice nicht möglich, soll für Ungeimpfte und Nicht-Genesene am Arbeitsplatz eine Maske obligatorisch werden, wie die Schaffhauser Regierung am Mittwoch mitteilte. Der Kanton sprach sich auch für eine Sitzpflicht in der Gastronomie, das obligatorische repetitive Testen an Schulen sowie die Kontaktdatenerhebung bei Kultur- und Sportanlässen aus.

Die vom Bund am Dienstag vorgeschlagenen Massnahmen sollen «möglichst rasch» und schweizweit einheitlich umgesetzt werden, forderte der Schaffhauser Regierungsrat.

In Schaffhausen sind zurzeit 43 Prozent der doppelt geimpften über 65-Jährigen geboostert, bis Mitte Dezember sollen es 70 Prozent sein, rechnete der Regierungsrat. Zurzeit stünden jedoch nicht genug Kapazitäten zur Verfügung, um auch den unter 65-Jährigen eine Auffrischungsimpfung zu verabreichen. Die Kapazitäten würden laufend angepasst.

Geplant sei zudem die Möglichkeit, diejenigen Personen, die für eine Booster-Impfung infrage kommen, direkt kontaktieren zu können. Dies fehle zurzeit noch in Schaffhausen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. Dezember 2021 17:35
aktualisiert: 1. Dezember 2021 17:35