15 Einbrüche an einem Wochenende

Lara Abderhalden, 21. Januar 2019, 11:19 Uhr
In 15 Geschäfte wurde im Kanton St.Gallen eingebrochen. (Symbolbild)
In 15 Geschäfte wurde im Kanton St.Gallen eingebrochen. (Symbolbild)
© Kapo SG
In Heerbrugg, Widnau und Rüthi wurde am Wochenende in mindestens 11 Geschäfte eingebrochen bei vier Geschäften wurde es versucht. Die Polizei vermutet, dass hinter allen Einbrüchen die gleiche Täterschaft steckt.

«Wie viel gestohlen wurde, können wir derzeit noch nicht sagen. Wir wissen, dass Bargeld und ein Lieferwagen entwendet wurden», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Die Spurensicherung sei derzeit im Einsatz und versuche herauszufinden, welchen Schaden die Täterschaft angerichtet hat. Ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt, sei derzeit ausserdem noch unklar.

Durch Fenster eingestiegen

«Wir gehen aufgrund der Zeit und der Nähe der Einbrüche davon aus, dass die gleiche Täterschaft hinter all den Einbrüchen steckt», sagt Hanspeter Krüsi. Die Einbrüche seien zwischen Freitagabend und Montagmorgen passiert. «In elf Geschäfte wurde eingebrochen, bei vier Geschäften haben es die Einbrecher lediglich versucht, sind dann aber gescheitert.» Die Einbrecher hätten sich hauptsächlich durch Türen oder Fenster, Zugang zu den Innenräumen verschafft.

Einbrüche in diesem Ausmass sind eher selten

«Am meisten Einbrüche gab es in Widnau mit sieben, in Heerbrugg wurde in sechs Geschäfte eingestiegen und in Rüthi in zwei. Dass gleich 15 Geschäfte von Einbrüchen betroffen sind, sei eher selten, sagt Hanspeter Krüsi. Es komme aber immer wieder zu Einbruchsserien, bei denen in drei oder vier Geschäfte gleichzeitig eingebrochen werde. «In diesem Fall ist es sogar möglich, dass weitere Geschäfte dazu kommen», sagt Hanspeter Krüsi. Einige Geschäfte, wie Coiffeure, hätten am Montag geschlossen und könnten deshalb mögliche Einbrüche erst morgen, Dienstag, feststellen.

Ob die gleiche Täterschaft bereits in der Vergangenheit aktiv war, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Lara Abderhalden
Quelle: red.
veröffentlicht: 21. Januar 2019 11:19
aktualisiert: 21. Januar 2019 11:19