20 Schafe suchen Futter vor Fressnapf

Praktikant FM1Today, 26. Juni 2019, 11:24 Uhr
Die ausgebüxten Schafe hatten wohl Hunger.
Die ausgebüxten Schafe hatten wohl Hunger.
© Leserreporter FM1Today
Ein kurioses Bild bot sich am Mittwoch einem Leserreporter vor dem Fressnapf beim Gallusmarkt in St.Gallen. Auf der Suche nach Futter hatten sich rund 20 Schafe vor dem Eingang der Filiale verirrt.

Ausgebüxt aus dem nahe gelegenen Gehege, irrten am Mittwochmorgen um 6.30 Uhr rund 20 Schafe vor dem Eingang der Fressnapf-Filiale an der Favrestrasse in St.Gallen herum. «Vielleicht haben sie gerochen, dass es dort noch mehr Essen gibt», sagt Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen.

Schafe sind wieder «versorgt»

Die Stadtpolizei St.Gallen rückte mit einer Patrouille aus und konnte schnell den Besitzer ausfindig machen. «Wir haben ihn informiert und er ist dann vor Ort gekommen», sagt Widmer. Für den Einsatz muss er nichts bezahlen. «Das gehört zur Grundversorgung», ergänzt Widmer. Weshalb die Schafe ausbrechen konnten, ist nicht klar.

Immer wieder tierische Einsätze

Auf dem Stadtgebiet kommt es ab und zu aufgrund ausgebüxter Tiere zu Polizeieinsätzen. So mussten auch schon Kühe, Pferde oder Lamas wieder eingefangen werden. Die Lamas büxten 2015 beim Zirkus Knie aus und liefen dann auf der St.Jakobstrasse herum.

Fressnapf will Angebot nicht erweitern

Beim Tierbedarfsgeschäft Fressnapf hat man nichts von der wartenden Kundschaft mitbekommen. Als eine Mitarbeiterin um 8.30 Uhr zur Arbeit erschien, sah sie nichts mehr von den Schafen. Fressnapf bietet kein Futter für Schafe an. «Vielleicht müssten sie mal etwas Neues ausprobieren», findet Dionys Widmer von der Stadtpolizei. «Wir planen keinen McSheep-Drive-in», sagt hingegen die Fressnapf-Mitarbeiterin gegenüber FM1Today. Auch wir finden: Die Nachfrage würde bestehen.

Praktikant FM1Today
Quelle: ham
veröffentlicht: 26. Juni 2019 11:19
aktualisiert: 26. Juni 2019 11:24