St. Margrethen

Ausgestopfter Gepard am Zoll sichergestellt

1. Dezember 2022, 10:36 Uhr
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit haben am Grenzübergang St. Margrethen einen ausgestopften Geparden gefunden. Ein deutscher Staatsbürger wollte das Tier mit seinem Privatfahrzeug in die Schweiz bringen.
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Ein deutscher Staatsbürger war Ende Oktober mit einer ungewöhnlichen Fracht in seinem Kofferraum unterwegs. Er wollte einen ausgestopften Geparden mit seinem Privatfahrzeug von Österreich in die Schweiz einführen. Der Gepard war für eine in der Schweiz wohnhafte Privatperson bestimmt und wurde bei der Einfuhr am Grenzübergang St. Margrethen ordentlich angemeldet.

Wegen einer fehlenden CITES-Bewilligung wurde der Gepard von den Zoll-Mitarbeitenden jedoch sichergestellt, schreibt das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Donnerstag.

In der Schweiz sind für den Import und Export von CITES-Exemplaren meist eine Einfuhr- und eine Ausfuhrbewilligung erforderlich. Diese werden direkt vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ausgestellt. 2021 hat das BLV 699 Sendungen beschlagnahmt, die gegen den Artenschutz (Tiere und Pflanzen) verstossen haben. Bei 2560 Sendungen wurde der Tierschutz missachtet.

Bei Unklarheiten im Umgang mit exotischen Tieren, Pflanzen oder Produkten aus solchen empfiehlt es sich, sich vorgängig zu informieren oder die Behörden zu kontaktieren. Weitere Informationen dazu gibt es beim BAZG oder beim BLV.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 1. Dezember 2022 10:25
aktualisiert: 1. Dezember 2022 10:36