Ostschweiz
St. Gallen

Autobahn A1 bei Wil unter Wasser

Autobahn A1 bei Wil unter Wasser

16.07.2018, 09:38 Uhr
· Online seit 15.07.2018, 19:09 Uhr
Hochwasser auf der A1: Wegen des Starkregens, der am Sonntagabend das FM1-Land erreichte, wurde bei Wil die Autobahn geflutet. Die Fahrspuren waren in beide Richtungen gesperrt. Seit Mitternacht ist die Strasse wieder offen.
Laurien Gschwend
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Am Sonntag zog gegen 18.30 Uhr ein heftiges Gewitter über die Ostschweiz. Besonders vom Starkregen betroffen war die Region Wil – die Feuerwehren wurden in diesem Gebiet zu sieben Einsätzen gerufen, sagt Markus Rutz, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei.

Sperrung bis Mitternacht

Wegen des vielen Wassers und des Drecks auf der Autobahn A1 mussten zwischen 18.45 und 19.15 Uhr beide Fahrspuren bei Wil komplett gesperrt werden. Es staute zwischenzeitlich rund zwei Stunden. Während die Autobahn in Richtung St.Gallen nach kurzer Zeit wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, war die Fahrbahn in der Gegenrichtung bis Mitternacht gesperrt. Die Feuerwehr richtete eine Umleitung via Münchwilen ein.

Keine Verletzten

Auch rund um St.Gallen habe das Unwetter für den einen oder anderen überfluteten Keller gesorgt, sagt Polizeisprecher Rutz. «Verletzt wurde glücklicherweise niemand.»

Gleiches Szenario wie 2015

«meteocentrale.ch» hat über Wil zwischen 18 und 19 Uhr eine Niederschlagsmenge von 50 Litern pro Quadratmeter verzeichnet. Vor rund drei Jahren waren es an gleicher Stelle 80 Liter pro Quadratmeter, wie das Portal twittert.

«Vor drei Jahren hatten wir an der gleichen Stelle praktisch die identische Situation», sagt Markus Rutz von der Kantonspolizei St.Gallen. Welches Unwetter die Autobahn schlimmer getroffen hat, kann er nicht sagen. «Der Sachschaden wird definiert durch den Dreck auf der Autobahn und den Reinigungsaufwand. Momentan ist die Höhe des Betrags noch nicht bekannt.»

Wie Leserreporter das Gewitter erlebt haben, siehst du auf Facebook.

veröffentlicht: 15. Juli 2018 19:09
aktualisiert: 16. Juli 2018 09:38
Quelle: Kapo SG/red.

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