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Buslinien in Rorschach: Beschwerde gegen Vergabeentscheid

8. März 2021, 11:35 Uhr
Das St.Galler Volkswirtschaftsdepartements hat im Dezember 2020 die beiden Rorschacher Buslinien an die Bus Ostschweiz AG vergeben. Gegen diesen Entscheid ist Beschwerde eingelegt worden. Beanstandet wird der günstige Preis im Angebot.
Das neuen Buskonzept für den Raum Rorschach kann im kommenden Dezember wegen einer Beschwerde vorerst nicht gestartet werden. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Für die beiden Buslinien 252 und 253 im Raum Rorschach sei das Angebot das Altstätter Busunternehmens Bus Ostschweiz AG dasjenige mit «dem besten Preis-/Leistungsverhältnis» gewesen, teilte das St.Galler Volkswirtschaftsdepartement am Montag mit.

Gegen den Vergabeentscheid ist beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde eingereicht worden. Es werde in erster Linie der günstige Preis beanstandet, für den die Bus Ostschweiz AG ihre Leistung angeboten habe, heisst es in der Mitteilung.

Weil die Beschwerde aufschiebende Wirkung hat, kann das für Rorschach vorgesehene neue Buskonzept nicht auf den nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2021 umgesetzt werden. Das bestehende Angebot wird auch 2022 beibehalten. Die Verkehrsbetriebe St. Gallen betreiben damit ihre drei «Seebus»-Linien vorerst weiter. Wie es danach weitergeht, ist abhängig vom laufenden Rechtsverfahren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. März 2021 11:35
aktualisiert: 8. März 2021 11:35