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St.Gallen

Letzte Olma-Vorbereitungen: «Dieses Jahr ist alles ein wenig komplizierter»

5. Oktober 2021, 07:23 Uhr
Die Vorfreude steigt: Am Donnerstag startet zum ersten Mal nach zwei Jahren die Olma. Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen. Ob die Olma dieses Jahr gleich sein wird wie vor Corona? Wir haben bei den Ausstellern nachgefragt.
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Quelle: tvo

«Ich denke, die Olma wird mehr oder weniger normal. Die Leute werden es geniessen, wenn sie hier drin sind und sich frei bewegen können, ohne Maske und ohne Massnahmen», sagt Ausstellerin Milena Hold von der Wohnlinie W gegenüber TVO. Giuseppe Santoro von der Kellerei Gregor Kuonen ist skeptisch, ob die Olma so wird wie vor Corona. «Wir hoffen es stark, dass es eine normale Olma wird. Es gibt eine Tendenz, dass es vielleicht ein bisschen weniger Leute hat.»

«Haben Leute, die nicht geimpft sind oder nicht auf Messegelände wollen»

Wegen der aktuellen Corona-Massnahmen hat es an der diesjährigen Olma rund einen Drittel weniger Aussteller. Ob es weniger Besuchende gibt, darüber sind sich die Aussteller nicht einig. Die Coronatests werden nur noch die ersten vier Tage der Olma kostenlos vom Bund angeboten.

«Wir haben Leute, die zum Teil nicht geimpft sind oder sich nicht auf das Messegelände begeben möchten. Die Corona-Pandemie hat das Organisieren des ganzen Standes kompliziert gemacht», Renata Jeker vom Nos-Jodlerverband. «Dieses Jahr ist alles komplizierter.»

«Riesiger Aufwand mit allen Vorschriften»

Die Schausteller freuen sich trotz Corona-Regeln auf die Durchführung des Marktes. Dieser wird mit einem strengen Schutzkonzept von den Schaustellern selbst organisiert und durchgeführt. Dies kostet die Schausteller rund 30'000 Franken mehr als sonst. «Wir sind froh können wir arbeiten. Darum haben wir es selbst organisiert. Es ist ein riesiger Aufwand mit allen Vorschriften, es ist ein gewaltiger Berg, den man bewältigen muss», sagt Hiltrud Frei, Präsidentin des Ostschweiz Marktverbands.

«Wir sind froh, dass wir wieder Geld verdienen und unsere Rechnungen bezahlen können. Es war eine lange Zeit, in der wir nichts machen konnten», sagt Schausteller Remo Buchser. Hanspeter Maier ergänzt: «Am Anfang war es sehr hart. Das erste Jahr war Katastrophe. Aber jetzt sieht man ein Licht am Ende des Tunnels, wie es Berset immer gesagt hat. Ich bin Optimist und sage, es kommen so viele Leute wie an einer normalen Olma.»

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 4. Oktober 2021 19:32
aktualisiert: 5. Oktober 2021 07:23