Schmerikon

Zwei Privatautos von Polizisten in Flammen – «ermitteln wegen Brandstiftung»

3. November 2021, 11:34 Uhr
Beim Polizeistützpunkt in Schmerikon haben in der Nacht auf Mittwoch zwei Privatautos von Polizisten gebrannt. Die Brandursache wird nun untersucht – die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Für diesen Einsatz hatten St.Galler Polizeipatrouillen einen kurzen Weg: Ihnen wurde am Mittwoch kurz vor 1.30 Uhr ein brennendes Auto auf dem Aussenparkplatz vor dem Polizeistützpunkt in Schmerikon gemeldet. Das Fahrzeug befand sich bereits in Vollbrand, kurz darauf entzündete sich wegen des auslaufenden Benzins ein weiteres Auto. Die Polizei und die Feuerwehr konnten das Feuer rasch löschen, wie es heisst.

Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Der Parkplatz liegt direkt unter der Autobahnbrücke, wegen der starken Rauchentwicklung wurde das Tempolimit auf der Autobahn reduziert. Der Uznabergtunnel wurde kurzzeitig gesperrt.

Gemäss dem Halter stand das Auto schon am Vortag auf dem Aussenparkplatz. «Bei den Haltern beider Fahrzeuge handelt es sich um Polizisten – genauer Mitarbeitende der Kriminaltechnik», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei.

«Brandstiftung steht im Zentrum der Ermittlungen», sagt Schneider weiter. Denn: «Ein Auto fängt in der Regel nicht einfach so zu brennen an.» Eine technische Ursache könne aber auch nicht ausgeschlossen werden.

(red.)

Quelle: Kapo SG
veröffentlicht: 3. November 2021 11:29
aktualisiert: 3. November 2021 11:34
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