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Zwei Rehböcke auf A13 geschossen

Krisztina Scherrer, 29. März 2019, 14:59 Uhr
Zwei Rehböcke haben sich auf die Autobahn A13 verirrt. Weil es für den Verkehr zu gefährlich wurde, mussten sie geschossen werden. Die Autobahn von Haag in Richtung Sennwald war für etwa eine halbe Stunde gesperrt.
Die grösseren Wildtiere verirren sich normalerweise nicht auf die Autobahn.
© iStock

Die Kantonspolizei St.Gallen musste am Freitagmorgen zwei Rehböcke, die sich auf die A13 bei Haag verirrt hatten, schiessen. Die Wildtiere rannten auf der Autobahn umher. «Wir mussten die Tiere leider töten, weil es sonst für den Verkehr zu gefährlich gewesen wäre», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen.

Dass Rehe sich auf die Autobahn verirren, kommt gemäss Florian Schneider selten vor: «Wenn wir mit Wildtieren auf der Autobahn konfrontiert sind, sind es meistens kleine Tiere wie Füchse, die überfahren wurden.» Der Wildschutzzaun halte die grösseren Tiere davon ab, auf die Autobahn zu gelangen. «Wenn sie sich dann trotzdem auf die Autobahn verirren, führt das meistens dazu, dass wir sie schiessen müssen», so Schneider gegenüber FM1Today, «denn es ist praktisch unmöglich, die Rehe wieder von der Strasse zu vertreiben.»

Krisztina Scherrer
Quelle: red.
veröffentlicht: 29. März 2019 10:43
aktualisiert: 29. März 2019 14:59