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Thurgau

«Fallzahlen gehen durch die Decke» – Lage in Spitälern aber weniger angespannt

24. November 2021, 10:22 Uhr
Im Kanton Thurgau befinden sich derzeit 36 Corona-Patientinnen und -Patienten in den Spitälern, davon sechs auf den Intensivstationen. Vor einem Jahr waren es rund doppelt so viele, wie Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) am Mittwoch im Grossen Rat sagte.
Laut dem Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin gehen die Corona-Fallzahlen im Thurgau derzeit «durch die Decke». Die Auslastung der Spitäler ist im Vergleich dazu nicht so hoch. (Archivbild)
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Die Fallzahlen gehen aktuell «regelrecht durch die Decke», wie Martin erklärte. Die Auslastung der Spitäler sei aber vergleichsweise tief. Von den 36 Corona-Patientinnen und -Patienten in den Spitälern seien zwei geimpft. Die sechs Personen auf den Intensivstationen seien alle ungeimpft.

Vor einem Jahr waren laut dem Gesundheitsdirektor 74 Personen wegen Corona hospitalisiert, davon 19 auf den Intensivstationen. Die Thurgauer Regierung beobachte die Lage eng und stehe im Kontakt mit den Nachbarkantonen, sagte Martin. Das Ziel sei, allfällige Massnahmen unter den Kantonen abzustimmen.

Die Auffrischungsimpfungen (Booster) für das Pflegepersonal laufen im Thurgau «auf Hochtouren», wie Martin weiter sagte. Das Impfzentrum in Weinfelden könne pro Tag 2000 Impfungen verabreichen. Auch weitere Personen können sich für den Booster anmelden, geimpft wird nach den vom Bund vorgegebenen Prioritäten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 24. November 2021 10:22
aktualisiert: 24. November 2021 10:22